Kühnemann, Eugen

Kühnemann, Eugen
Wirken
Werdegang
- 1886-1887 Studium der Philosophie, Altphilologie und Germanistik an der Universität Marburg
- 1887-1889 Studium in München
- 25.7.1889 Promotion zum Doktor der Philosophie an der Universität München
- 1889-1890 freies Studium in Göttingen und Berlin
- 1894 erfolgloser Habilitationsversuch in Berlin
- 1895 Habilitation für Philosophie an der Universität Marburg
- 1895 Heirat mit Klara Pfeiffer
- 28.2.1900 Präd. Professor
- 1901 außerordentlicher Professor der neueren Philosophie in Marburg
- 9.4.1903 Versetzung nach Bonn
- 19.9.1903 Beurlaubung aus Bonn, um in Posen als Gründungsrektor der königlichen Akademie die Vertretung des Fachs der deutschen Literatur zu übernehmen
- 1905 Vortragsreise nach Amerika im Auftrag des preußischen Kultusministeriums
- 27.5.1906-1935 ordentlicher Professor in Breslau
- 1906, 1908 Austauschprofessor in Harvard, wo er die Ehrendoktorwürde der Universität erhielt
- 1906 Mitdirektor des Philosophischen Seminars in Breslau
- 1912 Karl-Schurz-Professor an der Universität von Wisconsin in Madison (USA), wo er die Ehrendoktorwürde der Universität erhielt
- 1914-1917, 1932 weitere Vortragsreisen
- 1935 Heirat mit Elisabeth Reinboth
- 1945 Weggang aus Breslau, um seinen Lebensabend in Fischbach (Riesengebirge) zu verbringen
Studium
1886-1887 Studium der Philosophie, Altphilologie und Germanistik in Marburg
1887-1889 Studium in München
1889-1890 freies Studium in Göttingen und Berlin
Akademische Qualifikation
- 25.7.1889 Promotion zum Doktor der Philosophie an der Universität München
- 1895 Habilitation für Philosophie an der Universität Marburg
Akademische Vita
- Marburg, Universität / Philosophische Fakultät / Philosophie / Privatdozent / 1895-1901
- Marburg, Universität / Philosophische Fakultät / Philosophie / außerordentlicher Professor / 1901-1903
- Bonn, Universität / / / / 1903
- Posen, königliche Akademie / / deutsche Literatur / / 1903-1906
- Breslau, Universität / Philosophische Fakultät / / ordentlicher Professor / 1906-1935
Akademische Ämter
1903 Rektor der königlichen Akademie Posen
1906 Mitdirektor des Philosophischen Seminars in Breslau
Lebensorte
München; Marburg; Posen; Breslau; Göttingen; Berlin
Familie
Vater
Kühnemann, Eugen, GND, 1833–1904, Geheimer Regierungsrat in Hannover, Sohn des Eugen Kühnemann, 1805–1877, aus Ratibor, Geheimer Finanzrat, Hauptkassenjustitiar in Berlin, und der Dorothea Adermann
Mutter
Stahr, Ida, 1834–1913, Tochter des N.N. Stahr, Apotheker in Gnoien (Mecklenburg)
Partner
- Pfeiffer, Klara, 1869–1935, Heirat Berlin 1895, Tochter des Wilhelm Pfeiffer, Professor, und der Adolfine Riedel
- Reinboth, Elisabeth, 1899–1945, Heirat Breslau 1935, Tochter des Alfred Reinboth, Reichsbahnbeamter
Verwandte
- , 3 Töchter aus erster Ehe
- , 2 Söhne, 1 Tochter aus zweiter Ehe
Nachweise
Literatur
- Neue deutsche Biographie, Bd. 13, Berlin 1982, S. 205 f. (Friedberg Holz)
- Gundlach, Catalogus professorum academiae Marburgensis 1, Von 1527 bis 1910, Marburg 1927, Nr. 514
Bildquelle
Unbekannt, EugenKühnemann, als gemeinfrei gekennzeichnet (beschnitten)
Siehe auch
Extern
Biografische Angebote
- Neue Deutsche Biographie: Öffnet in neuem Fenster
- Index Deutsche Biographie: Öffnet in neuem Fenster
- Kalliope - Verbundkatalog Nachlässe, Autographensammlungen und Verlagsarchive: Öffnet in neuem Fenster
- Wikipedia: Öffnet in neuem Fenster
- Personen-DB Nds. Bibliographie = Personen-Datenbank der Niedersächsischen Bibliographie: Öffnet in neuem Fenster
Nachnutzung
Rechtehinweise
Metadaten: Hessisches Institut für Landesgeschichte, CC BY-SA 4.0
Abbildung: siehe Angaben unter Bildquelle
Zitierweise
Empfohlene Zitierweise
„Kühnemann, Eugen“, in: Hessische Biografie <https://lagis.hessen.de/de/personen/hessische-biografie/alle-eintraege/9546_kuehnemann-eugen> (aufgerufen am 16.04.2026)
Kurzform der URL für Druckwerke
https://lagis.hessen.de/resolve/de/bio/9546