Geldenhauer, Gerhard Eobanus

 
geboren
um 1536 Marburg
gestorben
4.3.1614 Neckarelz
Beruf
Theologe (evangelisch), Pfarrer, Superintendent
Konfession
evangelisch-reformiert
GND-Explorer
123993342

Andere Namen

Weitere Namen

Noviomagus, Gerhardus Eobanus Geldenhaurius

Wirken

Werdegang

  • 1550 Studium in Marburg
  • 1559 Pfarrer in Marburg
  • 1562 auf der Synode von Ziegenhain wegen Anlehnung an Zwinglis Abendmahlslehre vermahnt
  • 1566 Mitverfasser der hessischen Kirchenordnung
  • 1568 als Pfarrer in Herborn präsentiert, nach Schwierigkeiten berufen und in Streit mit der Gemeinde
  • 1573 Superintendent der Grafschaft Dillenburg, baute das Schulwesen auf
  • 1577 gewann er Christoph Pezel als Mitarbeiter
  • 1578 Hofprediger in Dillenburg
  • 1579 Pfarrer in Willesdorf, in schwierigen Umständen
  • 1582 Konsistorial-Secretarius in Dillenburg
  • 1582 im Arrest (wegen eines unehelichen Kindes in Herborn 1577)
  • 1583-1584 Pfarrer in Leer, Ostfriesland
  • 1585-1589 Pfarrer in Emden, erneut gezwungen, sein Amt niederzulegen
  • 1590-1597 Pfarrer in Neuhaus bei Worms
  • 1597 Pfarrer in Neckarelz
  • Theologischer Schriftsteller
  • Begründer des reformierten Kirchenwesens in Nassau
  • aus drei Ehen hatte er eine große Zahl von Kindern

Lebensorte

Marburg; Herborn; Dillenburg

Familie

Vater

Geldenhauer gen. Noviomagus, Gerhard, 1482-1542, Theologe, Professor in Marburg

Mutter

Wormb, Anna

Partner

  • N.N.
  • N.N., Witwe eines Gerichtsmannes in Deidesheim/Pfalz
  • N.N., Tochter eines Müllers aus Steinbach/Baden

Nachweise

Literatur

Nachnutzung

Rechtehinweise

Metadaten: Hessisches Institut für Landesgeschichte, CC BY-SA 4.0

Zitierweise

Empfohlene Zitierweise

„Geldenhauer, Gerhard Eobanus“, in: Hessische Biografie <https://lagis.hessen.de/de/personen/hessische-biografie/alle-eintraege/9464_geldenhauer-gerhard-eobanus> (aufgerufen am 17.04.2026)

Kurzform der URL für Druckwerke

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