Schweikart, Ferdinand* Karl

Schweikart, Ferdinand* Karl
Andere Namen
Weitere Namen
Schweikart, Ferdinandus Carolus
Schweikart, Carl Ferdinand
Wirken
Werdegang
- bis 1790 Besuch der Stadtschule in Erbach
- anschließend Besuch der Gymnasien in Hanau und Bergheim (Waldeck)
- ab 1796 Studium der Rechtswissenschaft in Marburg, ab 1798 an der Universität Jena
- 1798 Promotion zum Dr. jur. in Jena
- 1800 Advokat und Notar in Erbach
- 1803-1807 Fürstlich Hohenlohischer Hofrat und Instruktor der jüngeren Prinzen von Hohenlohe-Ingelfingen
- Privatlehrer in Heidelberg
- 1809 bis 1811 außerordentlicher Professor an der Universität Gießen, ohne dieses Amt anzutreten
- 1812 ordentlicher Professor der Rechte an der Universität Charkow und Kaiserlich Russischer Hofrat
- 1816 Rückkehr nach Deutschland als ordentlicher Professor der Rechte in Marburg
- 1819 Dekan der Juristischen Fakultät
- 1819 (bis 12.9.) Prorektor der Universität Marburg
- Vorlesungen über deutsches Privatrecht, Pfand- und Wechselrecht, Kirchenrecht, Kriminalrecht und Kriminalprozess
- 1821 Berufung an die Albertus-Universität Königsberg als ordentlicher Professor für Kirchen- und Kriminalrecht, Philosophie und Geschichte des Rechts, verpflichtet am 20.4.1821
- Promotion zum Dr. phil.
- 1827 Annahme der Stelle eines Rates im preußischen Justiz-Tribunal unter Beibehaltung seiner Professur
- 1831 und 1833 Rektor der Albertina
- befasste sich außerdem mit Studien im Umfeld der nichteuklidischen Geometrie
- 1857 von seinen Aufgaben als Professor entbunden
Funktion
- Marburg, Universität, Prorektor, 1819 (1-9)
- Marburg, Universität, Juristische Fakultät, Dekan, 1819
Studium
ab 1796 Studium der Rechtswissenschaft in Marburg, ab 1798 an der Universität Jena
Akademische Qualifikation
- 1798 Promotion zum Dr. jur. an der Universität Jena
- 1821 Promotion zum Dr. phil. an der Universität Königsberg
Akademische Vita
- Gießen, Universität / Juristische Fakultät / / außerordentlicher Professor /
- 1809-1811
- Charkow, Universität / Juristische Fakultät / / ordentlicher Professor / 1812-1816
- Marburg, Universität / Juristische Fakultät / Kirchenrecht, Straf- und Strafprozessrecht / vierter ordentlicher Professor / 1816-1821
- Königsberg, Universität / Juristische Fakultät / Kirchen- und Kriminalrecht, Philosophie und Geschichte des Rechts / ordentlicher Professor / 1821-1857
Akademische Ämter
1819 Dekan der Juristischen Fakultät
1819 (bis 12.9.) Prorektor der Universität Marburg
1827 Prorektor der Albertina in Königsberg
1831 und 1833 Rektor der Albertina in Königsberg
Werke
- Die Theorie der Parallellinien nebst dem Vorschlage ihrer Verbannung aus der Geometrie (Jena und Leipzig 1807)
- Übersicht des deutschen gemeinen Criminalprocesses (Marburg 1818)
- Napoléon und die Churhessischen Capitalschuldner. Ein Erkenntniß über den Rechtsbestand der, in Napoléons Auftrage einem Churhessischen Capitalschuldner ertheilten Quittung (Königsberg 1833)
Lebensorte
Erbach (Odenwald); Hanau; Bergheim (Edertal); Jena; Heidelberg; Charkow; Marburg; Königsberg (Preußen)
Familie
Vater
Schweikart, Georg Ludwig, † 1781, Gräflich Erbach-Erbachischer Kanzleidirektor
Nachweise
Literatur
- Allgemeine deutsche Biographie, Bd. 33, Leipzig 1891, S. 358 (Winter)
- Gundlach, Catalogus professorum academiae Marburgensis 1, Von 1527 bis 1910, Marburg 1927, Nr. 197
Bildquelle
Wikipedia (via Wikimedia Commons: Ferdinand Karl Schweikart)
Nachnutzung
Rechtehinweise
Metadaten: Hessisches Institut für Landesgeschichte, CC BY-SA 4.0
Abbildung: siehe Angaben unter Bildquelle
Zitierweise
Empfohlene Zitierweise
„Schweikart, Ferdinand* Karl“, in: Hessische Biografie <https://lagis.hessen.de/de/personen/hessische-biografie/alle-eintraege/9430_schweikart-ferdinand-karl> (aufgerufen am 12.04.2026)
Kurzform der URL für Druckwerke
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