Bornhäuser, Karl* Bernhard

Bornhäuser, Karl* Bernhard
Wirken
Werdegang
- Gymnasium in Bruchsal
- Studium der Theologie in Greifswald und Halle
- 1889 erstes theologisches Examen
- 1890 zweites theologisches Examen
- 1890 Geistlicher in Sinsheim
- 1892 Geistlicher in Karlsruhe
- 1894 Divisionspfarrer in Rastatt
- 25.2.1899 Lizenziat der Theologie in Greifswald
- 22.1. zum 1.4.1902 außerordentlicher Professor für Systematische und Praktische Theologie in Greifswald
- erhielt am 5.10.1905 ein etatmäßiges Extraordinat in Greifswald
- 12.10.1905 beauftragt, dem Ordinarius für Praktische Theologie in Halle während des Wintersemesters 1905 und des Sommersemesters 1906 in der Leitung der praktischen Seminare behilflich zu sein (gehörte aber in diesen drei Semestern offiziell zu Greifswald)
- 22.6.1907 ordentlicher Professor der Systematischen und Praktischen Theologie in Marburg
- 28.7.1907 Ernennung zum Doktor der Theologie honoris causa in Halle
- erhielt am 22.8.1911 ein etatmäßiges Ordinariat
- 18.9.1911 durch einen Erlass vom Wintersemester ab nur Praktische Theologie vertreten, zugleich wurde er Mitdirektor des Theologischen Seminars und Universitätsprediger
- 12.3.1912 Konsistorialrat des Königlichen Konsistoriums
- März 1933 Emeritierung
Funktion
- Marburg, Universität, Theologische Fakultät, Dekan, 1911
- Marburg, Universität, Theologische Fakultät, Dekan, 1919
- Marburg, Universität, Theologische Fakultät, Dekan, 1922
- Marburg, Universität, Rektor, 1925
Studium
Studium der Theologie an den Universitäten Greifswald und Halle
Akademische Qualifikation
- 25.2.1899 Lic. theol. an der Universität Greifswald @ mit der Dissertation: „Das Recht des Bekenntnisses zur Auferstehung des Fleisches“
Akademische Vita
- Greifswald, Universität / Theologische Fakultät / Systematische und Praktische Theologie / außerordentlicher Professor / 1902
- Marburg, Universität / Theologische Fakultät / Systematische und Praktische Theologie / ordentlicher Professor / 1907-1933
Akademische Ämter
1911 Mitdirektor der Universität Marburg
1912 Mitglied des Königlichen Konsistoriums in Kassel
1911, 1919, 1922, 1930 Dekan der Theologischen Fakultät der Universität Marburg
1925 Rektor der Universität Marburg
Werke
Lebensorte
Bruchsal; Halle an der Saale; Greifswald; Sinsheim; Karlsruhe; Rastatt; Marburg
Familie
Vater
Bornhäuser, Jakob, Bäckermeister
Mutter
Michael, Katharina
Partner
Katz, Minna, (⚭ Gernsbach 24.4.1900) * Gernsbach 2.8.1875, † Marburg 25.3.1947, evangelisch, Tochter des Casimir Katz, Schiffer, und der Minna Eischlohr
Nachweise
Quellen
- HStAM Bestand 915 Nr. 5774 (Marburg, Sterbenebenregister, 1947, Nr. 314, 326)
Literatur
- Gundlach, Catalogus professorum academiae Marburgensis 1, Von 1527 bis 1910, Marburg 1927, Nr. 86
- Auerbach, Catalogus professorum academiae Marburgensis 2, Von 1911 bis 1971, Marburg 1979, S. 10.
Weblinks
- http://www.deutsche-biographie.de/sfz016_00375_1.html
- http://d-nb.info/gnd/116255552
Bildquelle
Universitätsarchiv Marburg, Bildersammlung.
Siehe auch
Nachnutzung
Rechtehinweise
Metadaten: Hessisches Institut für Landesgeschichte, CC BY-SA 4.0
Abbildung: siehe Angaben unter Bildquelle
Zitierweise
Empfohlene Zitierweise
„Bornhäuser, Karl* Bernhard“, in: Hessische Biografie <https://lagis.hessen.de/de/personen/hessische-biografie/alle-eintraege/9273_bornhaeuser-karl-bernhard> (aufgerufen am 15.04.2026)
Kurzform der URL für Druckwerke
https://lagis.hessen.de/resolve/de/bio/9273