Keller, Adam
geboren
11.8.1839 Horbach (Westerwald) gestorben
31.5.1911 Wiesbaden Beruf
Theologe, Pädagoge Titel
Dr. theol. Konfession
katholisch GND-Explorer
1102226378Wirken
Werdegang
- Besuch des Gymnasiums in Hadamar, Abitur 1858
- Studium der Theologie in Würzburg und an den Seminaren Mainz und Limburg
- 1862 Priesterweihe, Kaplan in Limburg
- ab 1863 Lehrer an der Lateinschule in Eltville, dann am Lehrerseminar in Montabaur
- ab 1884 Pfarrer in Weißkirchen
- 1888 bis zum Tod in Wiesbaden, wo unter ihm die Mariahilfs-Kirche entstand
- Geistlicher Rat, 1890 päpstlicher Hausprälat
Werke
- Handbuch der Erziehung und des Unterrichts, 1876, 11. Aufl. 1904
- Mitherausgeber der Schöning'schen Sammlung pädagogischer Schriften
Lebensorte
Hadamar; Würzburg; Mainz; Limburg an der Lahn; Eltville am Rhein; Montabaur; Weißkirchen; Wiesbaden
Familie
Vater
Keller, Johann, Förster und Bürgermeister
Mutter
Wolf, Katharina
Nachweise
Quellen
- HStAM Bestand 925 Nr. 2766 (Wiesbaden, Sterbenebenregister, 1911, Nr. 725)
Literatur
- Wiesbaden. Das Stadtlexikon, hrsg. vom Magistrat der Landeshauptstadt Wiesbaden, Darmstadt 2017, S. 472 f. (Martina Wagner)
- Renkhoff, Nassauische Biographie, 2. Aufl., Wiesbaden 1992, Nr. 2143, S. 385
- Degener, Unsere Zeitgenossen, Wer ist wer ? 1, 1905, S. 408 bis 5, 1911, S. 706; 6, 1912, S. 1859
- Herrmann, Albert, Gräber berühmter und im öffentlichen Leben bekanntgewordener Personen S. 569 f.
- Kosch, Wilhelm, Das Katholische Deutschland, S. 2057
- H. Hörle, in: Anzeiger für die katholische Geistlichkeit Deutschlands 1936, Nr. 11 f.
- H. Becker, in: JbL 1955, S. 19-21
Weblinks
Siehe auch
Extern
Biografische Angebote
Nachnutzung
Rechtehinweise
Metadaten: Hessisches Institut für Landesgeschichte, CC BY-SA 4.0
Zitierweise
Empfohlene Zitierweise
„Keller, Adam“, in: Hessische Biografie <https://lagis.hessen.de/de/personen/hessische-biografie/alle-eintraege/8760_keller-adam> (aufgerufen am 22.04.2026)
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