Draub, Günther

 
geboren
9.11.1902 Gleiwitz heute Gliwice (Polen)
gestorben
18.1.1957 Frankfurt am Main
Beruf
Jurist, Politiker, Abgeordneter
Titel
Dr. jur.
GND-Explorer
126124426

Wirken

Werdegang

  • 1912-1921 Besuch des Gymnasiums
  • Studium der Rechts- und Staatswissenschaften an der Universität Breslau
  • 1925 Referendarexamen
  • Juristischer Vorbereitungsdienst in Gleiwitz und Breslau
  • 1929 Assesorexamen in Berlin
  • ab 1929 Rechtsanwalt in Gleiwitz und Breslau, später auch Notar
  • 1945 Flucht
  • ab 11.1945 Rechtsanwalt und Notar in Hofgeismar
  • Mitbegründer und Vorstandsmitglied der Demokratischen Wirtschafts- und Aufbaugemeinschaft Hessen (DWA), später Vorsitzender der Unabhängigen Deutschen Gemeinschaft Hessen, nach deren Zusammenschluss mit der Gründungsorganisation des BHE bis 1953 Landesvorsitzender des BHE Hessen
  • 1.12.1950-30.11.1954 Mitglied des Hessischen Landtags (1950 über die FDP-Landesergänzungsliste, Platz 6), dort 3.12.1950-3.9.1953 stellvertretender Vorsitzender der GB/BHE-Landtagsfraktion, anschließend Übertritt in die SPD-Fraktion
  • 3.9.1953 Austritt aus dem Gesamtdeutschen Block/Bund der Heimatvertriebenen
  • 4.10.1953 Eintritt in die SPD
  • 1954 erfolglose Kandidatur für den Hessischen Landtag (SPD-Landesergänzungsvorschlag, Platz 14)

Funktion

  • Hessen, 02. Landtag, Mitglied (GB/BHE), 1950-1953
  • Hessen, 02. Landtag, Mitglied (SPD), 1953-1954

Lebensorte

Breslau; Hofgeismar

Familie

Vater

Draub, Heinrich

Mutter

Sauer, Elise

Partner

, unverheiratet

Nachnutzung

Rechtehinweise

Metadaten: Hessisches Institut für Landesgeschichte, CC BY-SA 4.0
Abbildung: siehe Angaben unter Bildquelle

Zitierweise

Empfohlene Zitierweise

„Draub, Günther“, in: Hessische Biografie <https://lagis.hessen.de/de/personen/hessische-biografie/alle-eintraege/8053_draub-guenther> (aufgerufen am 14.04.2026)

Kurzform der URL für Druckwerke

https://lagis.hessen.de/resolve/de/bio/8053