Bahrdt, Karl Friedrich

Bahrdt, Karl Friedrich
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Bahrd, Carl Friedrich
Bahrt, Carl Friedrich
Bahrdt, Carolus Fridericus
Bahrdt, Carolus F.
Bahrdt, D. C. F.
Bardt, Carl Friedrich
Bahrdtius, Carolus Fridericus
Barth, Chr. Friedrich
Nicolai, der Jüngere
Pseudonym(e)
Avenarius, M.; Denarrée, Kasimir Renatus; Lange, Ignatius Kasimir; Wromschewsky, Magister ; Ziegra, Kanonikus
Wirken
Werdegang
- 1756-1761 Studium an der Universität Leipzig
- 1761 Magister, Privatdozent, ab 1766 außerordentlicher Professor der Biblischen Philologie an der Universität Leipzig
- 1762 Katechet in Leipzig
- 1766 Predigeradjunkt in Leipzig
- 1768-1771 ordentlicher Professor der Philosophie an der Universität Erfurt
- 1769 Promotion zum D.theol. in Erlangen
- 9.2.(15.5.)1771-1.4.1775 ordentlicher Professor der Theologie an der Universität Gießen
- 1775 Direktor des Philanthropins in Marschlinz
- Juli 1776-Mai 1779 Generalsuperintendent in Dürkheim
- 1.5.1777 daneben Direktor des Philanthropins in Heidesheim
- 1779-1786 Privatdozent an der Universität Halle
- Juli 1787 Weinwirt in Halle
- 1789 Festungshaft wegen eines gegen den berüchtigten preußischen Kultusminister Möllner gerichteten Lustspiels „Das Religionsedict“
Studium
1756-1761 Studium an der Universität Leipzig
1761 Promotion zum Bacc. art. an der Universität Leipzig
1761 Promotion zum Mag. art. an der Universität Leipzig
1765 Promotion zum Bacc. theol. an der Universität Leipzig
Akademische Qualifikation
- 1769 Promotion zum Dr. theol. an der Universität Erlangen
Akademische Vita
- Leipzig, Universität / Theologische Fakultät / Biblische Philologie / außerordentlicher Professor / 1766-1768
- Erfurt, Universität / / Biblische Altertümer / ordentlicher Professor / 1769-1771
- Gießen, Universität / / Theologie / ordentlicher Professor / 1771-1775
- Halle, Universität / / Philosophie / Privatdozent / 1779-1786
Lebensorte
Leipzig; Erfurt; Erlangen; Gießen
Familie
Vater
Bahrdt, Johann Friedrich, GND, 1713-1775, Dr. theol., Professor der Theologie in Leipzig, Prälat und Domherr des Stiftes Zeitz, Sohn des Johann Ludwig Bahrdt, Lehnsekretär und Notar in Lübben (Spreewald)
Mutter
Ehrenhaus, Christiana Elisabeth, Predigerstochter
Partner
Kühn, Johanna Elisabeth, geb. Volland, Heirat Erfurt 29.6.1769, Trennung 1790
Nachweise
Literatur
- Allgemeine deutsche Biographie, Bd. 1, Leipzig 1875, S. 772-774 (Gustav Frank)
- Neue deutsche Biographie, Bd. 1, Berlin 1953, S. 542 f. (Bruno Sauer)
- Deutsches Geschlechterbuch, Bd. 67, 1929, S. 504
- Thomas K. Kuhn, Carl Friedrich Bahrdt. Provokativer Aufklärer und philanthropischer Pädagoge, in: Peter Walter/Martin H. Jung (Hrsg.), Theologen des 17. und 18. Jahrhunderts. Konfessionelles Zeitalter, Pietismus, Aufklärung, 2003, S. 204-225
- Haupt/Lehnert, Chronik der Universität Gießen von 1607–1907, Gießen 1907, S. [52]
Bildquelle
Siehe auch
Extern
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Nachnutzung
Rechtehinweise
Metadaten: Hessisches Institut für Landesgeschichte, CC BY-SA 4.0
Abbildung: siehe Angaben unter Bildquelle
Zitierweise
Empfohlene Zitierweise
„Bahrdt, Karl Friedrich“, in: Hessische Biografie <https://lagis.hessen.de/de/personen/hessische-biografie/alle-eintraege/7086_bahrdt-karl-friedrich> (aufgerufen am 20.04.2026)
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