Arndt, Ernst Moritz

Arndt, Ernst Moritz
Wirken
Werdegang
- 1775-1787 Privatunterricht im elterlichen Hause in Dumsewitz und Grabitz
- 1787-1789 Besuch der Lateinschule in Stralsund
- 1791-1794 Studium der Evangelischen Theologie, Philosophie, Geschichte, Klassischen Philologie und Naturwissenschaften an den Universitäten Greifswald und Jena
- 1794-1796 Repetent in Löbnitz
- 1796-1798 Privatlehrer und Predigerkandidat im Hause des Pastors Kosegarten in Altenkirchen auf Rügen
- 1798-1799 18-monatige Bildungsreise durch Deutschland, Österreich, Ungarn, Italien, Frankreich und Belgien
- ab 1800 politischer, historischer und belletristischer Schriftsteller
- 1800 Promotion zum Dr. phil. an der Universität Jena
- 1800-1805 Privatdozent für Geschichte und Philosophie sowie Adjunkt der Philosophischen Fakultät in Greifswald
- 1803-1804 einjährige Reise durch Schweden
- 1805-1806 außerordentlicher Professor der Geschichte und Philosophie an der Universität Greifswald (1808 förmliche Entlassung aus dem Lehramt durch die französischen Besatzungstruppen, 1810 Wiedereinsetzung durch die schwedische Regierung)
- 1806 auch Mitarbeiter für die schwedischen Angelegenheiten bei der Regierungskanzlei in Stralsund
- 1806 Flucht nach Schweden (vor den herannahenden französischen Truppen)
- 1814 im Gefolge des Freiherrn vom Stein nach Frankfurt am Main gekommen
- 1814/15 in Frankfurt am Main wohnhaft
- schriftstellerisch tätig, unter anderem Abfassung von Flugschriften
- 4.1844 erneut vorübergehend in Frankfurt am Main ansässig
Werke
Lebensorte
Dumsewitz; Grabitz; Stralsund; Greifswald; Frankfurt am Main
Familie
Vater
Arndt, Ludwig Nikolaus Arndt, 1740–1808, ursprünglich rügenscher Leibeigener, später Gutspächter in Dumsewitz, Grabitz und Löbnitz bei Stralsund
Mutter
Schumacher, Wilhelmina Friederica Eleonora Dorothea, 1743–1804, Tochter des Nikolaus Schumacher, 1706–1762, Krüger in Lancken, und der Ilse Marie Gilow, 1714–1759, aus Vilmnitz
Nachweise
Literatur
- Allgemeine deutsche Biographie, Bd. 1, Leipzig 1875, S. 541-548 (Gustav Freytag)
- Neue deutsche Biographie, Bd. 1, Berlin 1953, S. 358-360 (Hellmuth Rößler)
- Best/Weege, Biographisches Handbuch der Abgeordneten der Frankfurter Nationalversammlung 1848/49, Düsseldorf 1996, S. 83 f.
- Frankfurter Biographie, Bd. 1, Frankfurt am Main 1994, S. 28 (Sabine Hock)
- Koch (Hrsg.), Die Frankfurter National-Versammlung 1848/49. Ein Handlexikon der Abgeordneten der deutschen verfassungsgebenden Reichs-Versammlung, Kelkheim 1989, S. 62 f. (Leoni Krämer)
Weblinks
Bildquelle
Frühe Photographie im Rhein-Main-Gebiet 1839-1885. Katalog zur Ausstellung im Haus Giersch – Museum Regionaler Kunst 28. September 2003 bis 4. Januar 2004 Frankfurt am Main, 2003, Nr. 3, S. 62. – Ernst Moritz Arndt 1848 als Abgeordneter der Deutschen Nationalversammlung (Daguerreotypie).
Siehe auch
Extern
Biografische Angebote
- Allgemeine Deutsche Biographie: Öffnet in neuem Fenster
- Neue Deutsche Biographie: Öffnet in neuem Fenster
- Index Deutsche Biographie: Öffnet in neuem Fenster
- Frankfurter Personenlexikon: Öffnet in neuem Fenster
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Nachnutzung
Rechtehinweise
Metadaten: Hessisches Institut für Landesgeschichte, CC BY-SA 4.0
Abbildung: siehe Angaben unter Bildquelle
Zitierweise
Empfohlene Zitierweise
„Arndt, Ernst Moritz“, in: Hessische Biografie <https://lagis.hessen.de/de/personen/hessische-biografie/alle-eintraege/705_arndt-ernst-moritz> (aufgerufen am 13.07.2026)
Kurzform der URL für Druckwerke
https://lagis.hessen.de/resolve/de/bio/705