Küster, Paul Heinrich Ernst*
Wirken
Werdegang
- erster Unterricht durch Hauslehrer
- ab 1883 Besuch des Maria-Magdalenen-Gymnasium in Breslau
- ab Studium der Naturwissenschaften an den Universitäten München, Leipzig und Breslau
- 1896 Promotion zum Dr. phil. an der Universität München (bei Radlkofer)
- anschließend wissenschaftliche Wanderjahre, unter anderem in Leipzig, Breslau, Berlin, Rovigno und Neapel
- 1900 Habilitation an der Universität Halle an der Saale (bei Georg Klebs)
- 1909-1911 Privatdozent an der Universität Kiel
- 1920-1951 (zunächst als Vertreter des erkrankten Adolf Hansen) Professor für Botanik und Direktor des Botanischen Instituts in Gießen
Lebensorte
Breslau; München; Leipzig
Familie
Vater
Küster, Ewald, GND, 1846–1929, Bankier in Breslau, Sohn des Johann Küster, aus Stralsund, und der Hulda Legal
Mutter
Herrmann, Ernestine Johanna Maria*, 1851–1922, Tochter des Heinrich Herrmann in Liegnitz und der Louise Tiepolt
Partner
Winkelmann, Emma Dorothea Gertrud*, (⚭ Halle an der Saale 17.3.1908) 1885–1967, Tochter des Adolf Winkelmann, Kaufmann in Halle, und der Marie Rudloff
Verwandte
Küster, Eberhard <Sohn>, * 1918, Professor für landwirtschaftliche Biologie in Gießen
Nachweise
Quellen
- HStAM Bestand 905 Nr. 407 (Gießen, Sterbenebenregister, 1953, Nr. 620)
Literatur
- Neue deutsche Biographie, Bd. 13, Berlin 1982, S. 236 f. (Karl Heidt)
- Gundel/Moraw/Press (Hrsg.), Gießener Gelehrte in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts. Zweiter Teil, Marburg 1982, S. 576-589 (Karl Heidt)
Nachnutzung
Rechtehinweise
Metadaten: Hessisches Institut für Landesgeschichte, CC BY-SA 4.0
Zitierweise
Empfohlene Zitierweise
„Küster, Paul Heinrich Ernst*“, in: Hessische Biografie <https://lagis.hessen.de/de/personen/hessische-biografie/alle-eintraege/6771_kuester-paul-heinrich-ernst> (aufgerufen am 11.04.2026)
Kurzform der URL für Druckwerke
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