Aitinger, Sebastian
geboren
1508 Ulm gestorben
12.11.1547 Burlafingen bei Ulm Beruf
Notar, Ratssekretär, Sekretär GND-Explorer
135607000Wirken
Werdegang
- ab 1525 öffentlicher Notar in Ulm
- 1526-1539 Secretarius des Rats in Ulm
- 21.2.1540 bis zum Tode Landgräflich Hessischer Sekretär in Schmalkaldischen Bundessachen
- 1547 Flucht nach Augsburg und Ulm, lebte dann mit seiner Mutter und seinen Kindern in Burlafingen
Lebensorte
Ulm; Kassel
Familie
Partner
Lebzelter, Genova, (⚭ 26.11.1525) 1505–1547, Tochter des Hans Lebzelter, Rat und Zunftmeister in Ulm
Verwandte
- Müller, Anna, geb. Aitinger <Tochter>, * 1528, † Laibach 17.8.1591, verheiratet I. 1548 mit Elias Storzinger, † 1580, aus Laibach, Proviantmeister, später Landgerichtsprokurator, verheiratet II. 1581 mit Michael Müller, JUD, aus Syndringen in Franken (?)
- Warlen, Veritas, geb. Aitinger <Tochter>, 1534–1552, verheiratet September 1551 mit Georg Warlen, Buchhalter in Laibach
- Aitinger, Johann Konrad <Sohn>, 1543–um 1600
Leben
Aus der Biografie
Biogramm bei Gundlach, Dienerbuch
Sebastian Aitinger1, geboren 1508 in Ulm, öffentlicher Notarius daselbst seit 1525, Secretarius des Rats zu Ulm seit 15262, als solcher noch bezeugt 1539 Juni 83; hessischer Secretarius in Schmalkaldischen Bundessachen 1540 Februar 214, erhält eine erste Bestallung als solcher 1540 März 85 und blieb es bis zu seinem Tode. Er starb 1547 November 126. 1544 Oktober 19 wird er amtlich genannt7 unser und gemeiner christlichen verstentnis secretarius und lieber getreuer8. Vater des Vorigen.
Sebastian Aitinger1, geboren 1508 in Ulm, öffentlicher Notarius daselbst seit 1525, Secretarius des Rats zu Ulm seit 15262, als solcher noch bezeugt 1539 Juni 83; hessischer Secretarius in Schmalkaldischen Bundessachen 1540 Februar 214, erhält eine erste Bestallung als solcher 1540 März 85 und blieb es bis zu seinem Tode. Er starb 1547 November 126. 1544 Oktober 19 wird er amtlich genannt7 unser und gemeiner christlichen verstentnis secretarius und lieber getreuer8. Vater des Vorigen.
Nachweise
Fußnoten
- Siehe Bernhardi ADB 1, 167. ↑
- Strieder 1, 16 ff. ↑
- Polit. Archiv, Augsburg. ↑
- Macht in Gudensberg ein Konzept: Polit. Archiv, Kurtrier. ↑
- Gedruckt Bd. 2 Nr. 67. ↑
- Strieder 1, 16 ff. ↑
- In Ausfertigung von Bings Hand: Polit. Archiv I. ↑
- Näheres über ihn siehe bei Strieder 1, 16 ff. und vor allem bei Bernhardi ZHG 14, 326 ff. ↑
Quellen
Literatur
- Allgemeine deutsche Biographie, Bd. 1, Leipzig 1875, S. 167 f. (Karl Bernhardi)
- Neue deutsche Biographie, Bd. 1, Berlin 1953, S. 119 (Otto Graf von Looz-Corswarem)
- Gundlach, Die hessischen Zentralbehörden von 1247 bis 1604, Bd. 2: Urkunden und Akten, Marburg 1932
- Gundlach, Die hessischen Zentralbehörden von 1247 bis 1604, Band 3: Dienerbuch, Marburg 1930, S. 4
- Strieder, Grundlage zu einer hessischen Gelehrten- und Schriftsteller-Geschichte, Bd. 1, Kassel 1781, S. 16-18
Weblinks
Nachnutzung
Rechtehinweise
Metadaten: Hessisches Institut für Landesgeschichte, CC BY-SA 4.0
Zitierweise
Empfohlene Zitierweise
„Aitinger, Sebastian“, in: Hessische Biografie <https://lagis.hessen.de/de/personen/hessische-biografie/alle-eintraege/5922_aitinger-sebastian> (aufgerufen am 12.04.2026)
Kurzform der URL für Druckwerke
https://lagis.hessen.de/resolve/de/bio/5922