
Grünewald, Matthias
Wirken
Werdegang
- in kurmainzischen Diensten, später in Erbachschen Diensten
- durch Heirat Bürger von Frankfurt am Main
- Benutzt das Kürzel „MG“, dem ein „N“ angehängt ist.
- Zülch setzte ihn seit 1938 mit Mathis Gothart Nithart aus Würzburg gleich, der in Halle 1528 starb.
- Rieckenberg bestreit dies, nach ihm ist Matthias Grünewald in Erbachschen Diensten im Odenwald Ende 1531 verstorben.
- Lücking schlug vor, daß beide Maler oft zusammengearbeitet hätten, daher Mathis Gothart Nithart sein „N“ hinter das Kürzel „MG“ von Matthias Grünewald setzte.
Lebensorte
Frankfurt am Main
Familie
Verwandte
Nithart, Andreas <Adoptivsohn>, 1553 Schreib- und Rechenmeister in Frankfurt am Main
Nachweise
Literatur
- Allgemeine deutsche Biographie, Bd. 10, Leipzig 1879, S. 52 f. (Alfred Woltmann)
- Neue deutsche Biographie, Bd. 7, Berlin 1966, S. 191-197 (Heinz Ladendon)
- Michaela Schedl, Grünewald, Matthias, in: Frankfurter Personenlexikon (Onlineausgabe) (10.10.2024)
- Ewald M. Vetter, Grünewald. Die Altäre in Frankfurt, Isenheim, Aschaffenburg und ihre Ikonographie, Weißenhorn 2009
- F. Niedermayer, Mathias Grünewald. In: Repertorium für Kunstwissenschaft 7, 1884, S. 133-148;
- Walther Karl Zülch, Der historische Grünewald, Mathis Gothardt-Neidhardt, 1938;
- Georg Mayer-Erlach, Die Familie des Mathias Grünewald Gothart oder Neidhard? In: Mainfränkisches Jahrbuch für Geschichte und Kunst 3, 1951;
- A. Schädler, Zu den Urkunden über Mathis Hothart Neithart. In: Münchner Jahrbuch der bildenden Kunst XIII, 1962, S. 69-74;
- August Feigel, Studien zum Isenheimer Altar und seiner Symbolik. In: Archiv für Mittelrheinische Kirchengeschichte Bd. 14, 1962;
- Hans Jürgen Rieckenberg, Zum Namen und zur Biographie des Malers Matthias Grünewald. In: Festschrift für Hermann Heimpel 1, 1971, S. 740-758;
- Wilhelm Fraenger, Matthias Grünewald, München: Beck, 1984;
- Wolf Lücking, Mathis – Nachforschungen über Grünewald. Berlin: Kaufmann, 1984;
- Reiner Marquard, Mathias Grünewald und die Reformation, Berlin: Frank & Timme, 2009;
- Grünewald und seine Zeit. Karlsruhe: Staatliche Kunsthalle, 2008
Bildquelle
Siehe auch
Extern
Biografische Angebote
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Nachnutzung
Rechtehinweise
Metadaten: Hessisches Institut für Landesgeschichte, CC BY-SA 4.0
Abbildung: siehe Angaben unter Bildquelle
Zitierweise
Empfohlene Zitierweise
„Grünewald, Matthias“, in: Hessische Biografie <https://lagis.hessen.de/de/personen/hessische-biografie/alle-eintraege/5901_gruenewald-matthias> (aufgerufen am 22.04.2026)
Kurzform der URL für Druckwerke
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