Stephani, Martin
geboren
21.8.1576 Ottweiler gestorben
9.11.1646 Gießen Beruf
Theologe, Pfarrer, Superintendent Konfession
evangelisch GND-Explorer
1111917639Wirken
Werdegang
- Schule Ottweiler
- 1590 Schule in Straßburg, 1591 Gymnasium Weilburg
- 1595 Paedagogium Marburg
- 1596 zusammen mit seinem Bruder Jacobus Stephani auf der Universität Wittenberg
- 1598 imm. Marburg
- 1599 Pfarrer in Grävenwiesbach im Taunus (Nachfolger des verstorbenen Pfarrers und Vize-Superintendenten Paulus Mylaeus, auch zehn Jahre Adjunkt bei seinem Vater
- 1628 Nachfolger des Magister Paulus Arcularius als Pfarrer in Gleiberg
- 1635 Superintendent in Weilburg, die Dienstgeschäfte von Gleiberg aus führend, da er „wegen bekannter Ungelegenheiten den Ort würcklich nicht beziehen konnte“
- starb auf der Flucht
Lebensorte
Ottweiler; Straßburg; Weilburg
Familie
Vater
Stephani, Lorenz, 1532-1616, Generalsuperintendent in Nassau-Weilburg, Pfarrer in Ottweiler, 1593 Generalvisitator in Krofdorf
Mutter
Schäffer (Scheffer), Sara (Ottweiler), * Usingen, † 31.7.1579, Tochter des Johann Scheffer von Elz, † 19.12.1537, erster evangelischer Pfarrer in Usingen, und der Margarethe Chun, † Usingen 1541
Partner
Geudenius, Margaretha, Heirat 1600, 1608-1609 Patin in Vacha, Tochter des Reichard Geudenus, Pfarrer in Großen-Buseck
Verwandte
- Stephani, Jacobus <Sohn>, Pfarrer in Reiskirchen, Krs. Gießen
- Stephani, Johann Wilhelm <Sohn>, stud.med.
Nachweise
Quellen
- Leichenpredigt Braunschweig Nr. 6483;
Literatur
- Adolf Klein, Der Stephany-Grabstein zu Ottweiler. In: Saarländische Familienkunde 7, 1974, S. 277-288.
Siehe auch
Extern
Biografische Angebote
Nachnutzung
Rechtehinweise
Metadaten: Hessisches Institut für Landesgeschichte, CC BY-SA 4.0
Zitierweise
Empfohlene Zitierweise
„Stephani, Martin“, in: Hessische Biografie <https://lagis.hessen.de/de/personen/hessische-biografie/alle-eintraege/5627_stephani-martin> (aufgerufen am 18.04.2026)
Kurzform der URL für Druckwerke
https://lagis.hessen.de/resolve/de/bio/5627