Beilstein, Conrad Friedrich

Beilstein, Conrad Friedrich
Wirken
Werdegang
- Studium der Chemie in Heidelberg, Göttingen und München
- Doktor der Philosophie
- 1865 außerordentlicher Professor der Chemie in Göttingen
- 1866 Direktor des Technologischen Instituts in Sankt Petersburg
- 1881 Mitglied der Akademie der Wissenschaften in Sankt Petersburg
Werke
- Handbuch der organischen Chemie, 2 Bde., 1880-1883, 4. Auflage hrsg. von der Deutschen Chemischen Gesellschaft, rev. von B. Prager, P. Jacobsen, Fr. Richter, 27 Bde., 1918-1937, Ergänzungsbände, rev. von Fr. Richter, 1828-1938 u. 1941 ff.
Lebensorte
Heidelberg; Göttingen; München; Sankt Petersburg
Familie
Vater
Beilstein, Friedrich, * St. Petersburg 13.6.1803 (err.), † Sankt Petersburg 2.4.1865, 61 Jahre 10 Monate 1 Tage alt, begraben Sankt Petersburg, Wolkowo Friedhof, Schneidermeister und Kaufmann in Sankt Petersburg, soll mit Justus von Liebig verwandt gewesen sein, Sohn des Johann Martin Beilstein
Mutter
Rutsch, Katharina Margarethe, * Dühren, Kraichgau, 19.3.1818, † St. Petersburg 7.5.1883, Tochter des Jakob Friedrich Rutsch, aus einer Weberfamilie, Pächter auf dem Petersauer Hof bei Mörsch (Rheinpfalz), und der Maria Catharina Weissert
Verwandte
Rutsch, Johann Conrad <Onkel>, * Dühren 8.11.1793, arbeitete in London, Paris, Hofschneider des Zaren in St. Petersburg, ermöglichte Conrad Friedrich Beilstein das Studium, überließ sein Geschäft seiner Nichte Katharina Margarethe Beilstein, geb. Rutsch, zog 1838 wegen der Krankheit seiner Frau nach Mannheim und kaufte das Palais Bretzenheim, verheiratet mit Juliane von Duhren, aus Dorpat
Nachweise
Quellen
- Osteuropa-Institut, Regensburg, Erik-Amburger-Datenbank, „Ausländer im vorrevolutionären Russland“
Literatur
- Neue deutsche Biographie, Bd. 2, Berlin 1955, S. 20 (Rudolf Ostertag)
- Briefe zur Geschichte der chemischen Dokumentation und des chemischen Zeitschriftenwesens / Beilstein; Erlenmeyer, München, 1972
- Friedrich Konrad Beilstein, Chemiker zweier Nationen. Sein Leben und Werk sowie einige Aspekte der deutsch-russischen Wissenschaftsbeziehungen in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts im Spiegel seines brieflichen Nachlasses / Elena Roussanova. Norderstedt
Bildquelle
commons.wikimedia.org
Siehe auch
Extern
Biografische Angebote
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Nachnutzung
Rechtehinweise
Metadaten: Hessisches Institut für Landesgeschichte, CC BY-SA 4.0
Abbildung: siehe Angaben unter Bildquelle
Zitierweise
Empfohlene Zitierweise
„Beilstein, Conrad Friedrich“, in: Hessische Biografie <https://lagis.hessen.de/de/personen/hessische-biografie/alle-eintraege/4786_beilstein-conrad-friedrich> (aufgerufen am 14.04.2026)
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