Wagner, Fritz

Wagner, Fritz
Wirken
Werdegang
- bis 1926 Besuch des Humanistischen Gymnasiums Ludwigsburg
- 1926-1932 Studium der Neuphilologie, Geschichte, Kunstgeschichte, Germanistik und Philosophie an den Universitäten Tübingen, München, Berlin und Paris
- 1932 Promotion zum Doktor der Philosophie in München
- 1938 Habilitation in München
- 1939 Ernennung zum Dozenten für Mittlere und Neuere Geschichte
- 1941-1.5.1942 Wehrdienst
- 1942-1944 Vertretung des Lehrstuhls in Innsbruck, daneben Dozentur in München
- ab 11.1944 Kriegsdienst und Gefangenschaft
- ab Sommersemester 1947 mit der kommissarischen Verwaltung des Lehrstuhls für Neuere Geschichte in Marburg betraut
- 23.9.1947 Ernennung zum ordentlichen Professor für Neuere Geschichte in Marburg
- 1952 vier Monate Aufenthalt in den USA
- 1964 Ruf auf das Ordinariat für Mittlere und Neuere Geschichte der Universität Hamburg abgelehnt und einen Ruf an die Universität München ab Sommersemester 1966 angenommen
- 1974 emeritiert
- 1978 Verleihung des Großen Bundesverdienstkreuzes
Funktion
- Marburg, Universität, Philosophische Fakultät, Dekan, 1950-1951
- Marburg, Universität, Rektor, 1956-1957
- Marburg, Universität, Rektor, 1957-1958
Studium
1926-1932 Studium der Neuphilologie, Geschichte, Kunstgeschichte, Germanistik und Philosophie an den Universitäten Tübingen, München, Berlin und Paris
Akademische Qualifikation
- 1932 Promotion zum Dr. phil. an der Universität München
- 1938 Habilitation an der Universität München
Akademische Vita
- Marburg, Universität / Philosophische Fakultät / Mittlere und neuere Geschichte / Privatdozent / 1939
- Marburg, Universität / Philosophische Fakultät / Neuere Geschichte / ordentlicher Professor / 1947-1966
- München, Universität / Philosophische Fakultät // Professor / 1966-1974
Akademische Ämter
1950/51 Dekan der Philosophischen Fakultät der Universität Marburg
1956/57 und 1957/58 Rektor der Universität Marburg
Mitgliedschaften
1967 Mitglied der Bayerischen Akademie der Wissenschaften
Sekretär der Historischen Kommission bei der Bayerischen Akademie der Wissenschaften
Arbeitsgemeinschaft außeruniversitärer historischer Forschungseinrichtungen@Vorsitzender 1972-1982
Werke
- Der Liberale Benjamin Constant. Zur Geschichte seines politischen Wesens (1932)
- Kaiser Karl VII. und die großen Mächte 1740–1745 (1938)
- Cavour und der Aufstieg Italiens im Krimkrieg (1940)
- Frankreichs klassische Rheinpolitik. Der Rheinbund von 1658 (1941)
- USA. Geburt und Aufstieg der Neuen Welt; Geschichte in Zeitdokumenten. 1607-1865 (1947)
- Europa im Zeitalter des Absolutismus. 1648–1789 (1948)
- Geschichtswissenschaft (1951)
- Moderne Geschichtsschreibung. Ausblick auf eine Philosophie der Geschichtswissenschaft (1960)
Lebensorte
Ludwigsburg; Tübingen; München; Berlin; Paris; Innsbruck; Marburg
Statusgruppe
Wissenschaftler/in
Familie
Vater
Wagner, N.N., Arzt
Partner
N.N., † 1994, Kunsthistorikerin
Nachweise
Quellen
- Nachlass: Universitätsarchiv Marburg
Literatur
- Kürschner’s Gelehrtenkalender 1966, S. 2595
- Auerbach, Catalogus professorum academiae Marburgensis 2, Von 1911 bis 1971, Marburg 1979, S. 629
- Harm-Hinrich Brandt, Fritz Wagner (1908–2003), in: Historisches Jahrbuch 2003, S. 529–533
- Helmut Neuhaus, In memoriam Fritz Wagner (5.12.1908 – 2.3.2003), in: Archiv für Kulturgeschichte 85 (2003), S. 387-391
Bildquelle
Universitätsarchiv Marburg, Bildersammlung
Siehe auch
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Quellen und Materialien
Extern
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Nachnutzung
Rechtehinweise
Metadaten: Hessisches Institut für Landesgeschichte, CC BY-SA 4.0
Abbildung: siehe Angaben unter Bildquelle
Zitierweise
Empfohlene Zitierweise
„Wagner, Fritz“, in: Hessische Biografie <https://lagis.hessen.de/de/personen/hessische-biografie/alle-eintraege/3909_wagner-fritz> (aufgerufen am 11.04.2026)
Kurzform der URL für Druckwerke
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