Scheibler, Christoph
geboren
6.12.1589 Armsfeld gestorben
10.11.1653 Dortmund Beruf
Theologe, Professor, Superintendent, Gymnasiarch Konfession
evangelisch GND-Explorer
117193178
Scheibler, Christoph
Wirken
Werdegang
- Besuch der Lateinschule in Gemünden
- 1603 Pädagogium Marburg
- Studium an der Universität Marburg, 1606 in Gießen, 8.10.1607 Magister (die erste derartige Prüfung der neu gegründeten Universität), Privatdozent
- 16.3.1610-1614 ordentlicher Professor der griechischen Sprache in Gießen
- August 1610-1624 ordentlicher Professor der Logik und Metaphysik
- 1614 außerordentlicher Professor der Physik in Gießen
- 1614-1624 Pädagogiarch in Gießen
- 1616 Dekan der philosophischen Fakultät
- 1617 Rektor der Universität Gießen
- 16.5.1625 Superintendent und (3.6.1625) Gymnasiarch in Dortmund, ordinierte in seiner Amtszeit 91 junge Männer zu Pfarrern
- Führer und Apologet der westfälischen und rheinischen Lutheraner in der Zeit des Dreißigjährigen Krieges
Funktion
- Gießen, Universität, Rektor, 1617
Werke
- 215 Schriften
Lebensorte
Gemünden (Wohra); Marburg; Gießen; Dortmund
Familie
Vater
Scheibler, Johannes, * Gemünden (Wohra) 2.11.1553, † Armsfeld 31.10.1597, Pfarrer in Armsfeld
Mutter
Schmand, Elisabeth, † 1597
Partner
- Roßbacher, Ursula, (⚭ Frankfurt am Main 26.3.1611) * Speyer 11.7.1588, † Dortmund 20.12.1632 am ungarischen Fieber
- Nies, Katharina, * Dortmund 19.2.1585, † Dortmund 18.4.1669, Heirat Dortmund 30.11.1633
Verwandte
- Scheibler, Johann Christoph <Sohn>, 1612-1660, Pastor in Lütgendortumd
- Scheibler, Peter Arnold <Sohn>, 1613-1687, Archidiakon, Pastor primarius an St. Reinoldi in Dortmund, senior ministerii
- Scheibler, Katharina Elisabeth <Tochter>, 1615-1616
- Schragmüller, Barbara Katharina, geb. Scheibler <Tochter>, * 1617, verheiratet 1634 mit Johann Konrad Schragmüller, D.Theol., Professor in Marburg
- Scheibler, Johann Gottfried <Sohn>, 1619-1620
- Scheibler, Johann Hartmann <Sohn>, 1622-1633
- Scheibler, Anna Katharina <Tochter>, 1624-1636
- Scheibler, Johannes der Jüngere <Sohn>, 1628-1689, Professor in Gießen, 1654 Hauptpastor in Lennep
- Scheibler, Johannes Melchior <Sohn>, 22.7.1631-5.8.1631
Nachweise
Literatur
- Allgemeine deutsche Biographie, Bd. 30, Leipzig 1890, S. 700-702 (August Döring)
- H. Olbrich, Mit Carl Scheibler endet seine Stammreihe, in: Der Herold, Vierteljahrsschrift NF 16, 2004, S. 365
- Haupt/Lehnert, Chronik der Universität Gießen von 1607–1907, Gießen 1907, S. [89]
- Strieder, Grundlage zu einer hessischen Gelehrten- und Schriftsteller-Geschichte, Bd. 12, Kassel 1799, S. 299-311
Bildquelle
UnknownUnknown author, Christoph Scheibler, als gemeinfrei gekennzeichnet, Details auf Wikimedia Commons (beschnitten)
Siehe auch
Extern
Biografische Angebote
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Nachnutzung
Rechtehinweise
Metadaten: Hessisches Institut für Landesgeschichte, CC BY-SA 4.0
Abbildung: siehe Angaben unter Bildquelle
Zitierweise
Empfohlene Zitierweise
„Scheibler, Christoph“, in: Hessische Biografie <https://lagis.hessen.de/de/personen/hessische-biografie/alle-eintraege/3880_scheibler-christoph> (aufgerufen am 20.04.2026)
Kurzform der URL für Druckwerke
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