Schmidt, Philipp Georg Martin*
Wirken
Werdegang
- Besuch des Rudi-Stephan-Gymnasiums in Worms
- zunächst Studium der Medizin
- Studium der Evangelischen Theologie an den Universitäten Leipzig, Halle, Tübingen, Bonn und Aberdeen sowie am Theologischen Seminar Herborn
- 1910 Pfarrer in Holzhausen an der Haide sowie Ordination
- 1918-1928 Pfarrer an der Ringkirche in Wiesbaden, später an der Marktkirche in Wiesbaden
- 1919 Professor für evangelische Religionswissenschaft an der Pädagogischen Akademie Frankfurt am Main sowie Lehrbeauftragter an der Universität Marburg
- Wintersemester 1932/33 Lehrstuhlvertretung für Karl Bornhäuser an der Universität Marburg
- 1933 Berufungspläne der Universität Marburg
- Wintersemester 1933/34-Sommersemester 1934 Vertretung der Professur für Praktische Theologie an der Universität Marburg
- 1933 zwangsbeurlaubt
- 1934 Versetzung in den Ruhestand aufgrund des Gesetzes zur Wiederherstellung des Berufsbeamtentums
- 1937-1940 und 1945-1948 Verwaltung der ersten Professur am Theologischen Seminar Herborn
- ab 1948 Lehraufträge an der Universität Frankfurt am Main sowie am Berufspädagogischen Institut Frankfurt am Main
- ab 1954 Lehrbeauftragter für Religionspädagogik, Praktische Theologie und Religionsgeschichte an der Universität Marburg
- 1957 Verabschiedung in den Ruhestand
- 1947 für die Ev. Kirche in Nassau Wahlkreis 2 gewähltes weltl. Mitglied zum Kirchentag in Friedberg
- 1947-1949 Mitglied und Vorsitzender des Verfassungsausschusses der EKHN
- 1946-1963 Herausgeber und Schriftleiter des Kirchenblattes „Weg und Wahrheit“
- 1949 Verleihung des Titels Dr. theol. h. c. der Universität Marburg
Studium
Studium der Evangelischen Theologie an den Universitäten Leipzig, Halle, Tübingen, Bonn und Aberdeen sowie am Theologischen Seminar Herborn
Akademische Qualifikation
- Promotion zum Dr. theol.
- 1949 Dr. theol. h.c. der Universität Marburg
Akademische Vita
- Frankfurt, Pädagogische Akademie / / Evangelische Religionswissenschaft / Professor / 1929-1934
- Marburg, Universität / Theologische Fakultät / / Lehrbeauftragter / 1929-1934
- Marburg, Universität / Theologische Fakultät / Katechetik / Lehrstuhlvertreter / 1932-1933
- Marburg, Universität / Theologische Fakultät / Praktische Theologie / Lehrstuhlvertreter / 1933-1934
- Marburg, Universität / Theologische Fakultät / Religionspädagogik, Praktische Theologie und Religionsgeschichte / Lehrbeauftragter / 1954-1957
Lebensorte
Worms; Leipzig; Halle an der Saale; Tübingen; Bonn; Aberdeen; Herborn; Wiesbaden; Marburg; Frankfurt am Main
Statusgruppe
Wissenschaftler/in
Verfolgungsgrund
politische Orientierung
Familie
Vater
Schmidt, Karl Heinrich Gustav, 1849-1917, Pfarrer
Mutter
Schlöcker, Christine Katharina, 1855-1920
Partner
Knodt, Elisabeth Emma, (⚭ Herborn 27.9.1910) * Münster (Westfalen) 8.10.1885, † 1970, Tochter des Karl Wilhelm Emil Knodt, Seminardirektor, Professor, und der Luise Karoline Wilhelmine Amalie Eleonore Knodt
Verwandte
Nachweise
Quellen
- HStAM Bestand 903 Nr. 433 (Frankfurt, Sterbenebenregister, 1964, Nr. 3551)
- HStAM Bestand 911 Nr. 4054 (Herborn, Heiratsnebenregister, 1910, Nr. 39)
Literatur
- Andreas Lippmann, Marburger Theologie im Nationalsozialismus, (Academia Marburgensis 9), München 2003
- Wiesbaden. Das Stadtlexikon, hrsg. vom Magistrat der Landeshauptstadt Wiesbaden, Darmstadt 2017, S. 801 f. (Karl Dienst)
- Renkhoff, Nassauische Biographie, 2. Aufl., Wiesbaden 1992, S. 709, Nr. 3884
- Auerbach, Catalogus professorum academiae Marburgensis 2, Von 1911 bis 1971, Marburg 1979, S. 44
Weblinks
Siehe auch
Nachnutzung
Rechtehinweise
Metadaten: Hessisches Institut für Landesgeschichte, CC BY-SA 4.0
Zitierweise
Empfohlene Zitierweise
„Schmidt, Philipp Georg Martin*“, in: Hessische Biografie <https://lagis.hessen.de/de/personen/hessische-biografie/alle-eintraege/3866_schmidt-philipp-georg-martin> (aufgerufen am 16.04.2026)
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