Schaefer, Clemens

Schaefer, Clemens
Wirken
Werdegang
- Besuch der Volksschule in Remscheid und des Apostelgymnasiums in Köln
- Studium in Bonn und Berlin
- 6.8.1900 Promotion zum Doktor der Philosophie in Bonn
- Assistent an der Technischen Hochschule Berlin-Charlottenburg
- 21.11.1903 Habilitation und Privatdozentur in Breslau
- 1917 außerordentlicher Professor in Breslau
- Wintersemester 1920/21 ordentlicher Professor der Physik und Direktor des Physikalischen Instituts an der Universität Marburg
- 1923/24 Ruf auf den Lehrstuhl für Experimentelle Physik in Freiburg im Breisgau abgelehnt
- 1926-1945 ordentlicher Professor der Physik in Breslau
- 1946 ordentlicher Professor der Allgemeinen Physik und Direktor des 2. Physikalischen Instituts in Köln
- 1950 emeritiert
- 1954 Großes Bundesverdienstkreuz
Funktion
- Marburg, Universität, Rektor, 1924/25
Studium
Studium an den Universitäten Bonn und Berlin
Netzwerk
Wirtz, Karl* Eugen Julius <Schüler>, GND, * Köln 24.4.1910, † Karlsruhe 12.2.1994, Neutronen- und Reaktorphysiker.
Akademische Qualifikation
- 6.8.1900 Promotion zum Dr. phil. an der Universität Bonn@mit einer experimentellen Arbeit
- 21.11.1903 Habilitation an der Universität Breslau
- 1950 Dr. rer. nat. h.c. der Universität Bonn
Akademische Vita
- Breslau, Universität / Philosophische Fakultät / / Privatdozent / 1903-1917
- Breslau, Universität / Philosophische Fakultät / / außerordentlicher Professor / 1917-1920
- Marburg, Universität / Philosophische Fakultät / Physik / ordentlicher Professor / 1920-1926
- Breslau, Universität / Naturwissenschaftliche Fakultät / Physik / ordentlicher Professor / 1926-1945
- Köln, Universität / Naturwissenschaftliche Fakultät / Allgemeine Physik / ordentlicher Professor / 1946-1950
Akademische Ämter
Direktor des Physikalischen Instituts an der Universität Marburg
1924/25 Rektor der Universität Marburg
1946 Direktor des 2. Physikalischen Instituts in Köln
Mitgliedschaften
1921 Mitglied der Deutschen Akademie der Naturforscher Leopoldina - Sektion Physik
1930 Mitglied der Akademie der Wissenschaften Bologna
1931 Mitglied der Akademie der Wissenschaften Göttingen
1950 Mitglied der Bayerischen Akademie der Wissenschaften
Werke
- Titel im Katalog der Deutschen Nationalbibliothek
- Über den Einfluß der Temperatur auf die Elasticität der Metalle (Diss. phil. 1900)
- Die Prinzipe der Dynamik (1919)
- Einführung in die theoretische Physik (1921)
- Grundaufgaben des physikalischen Praktikums (als Herausgeber, 1943)
- Lehrbuch der Experimentalphysik (1943, 11. Aufl. 1998)
Lebensorte
Remscheid; Köln; Bonn; Breslau; Marburg
Familie
Vater
Schaefer, Andreas, Justizrat, Notar
Mutter
Menges, Margarete
Partner
- Hasse, Anna, † 1947
- Weiß, Ruth
Verwandte
Schaefer, Hans <Sohn>, * Breslau 7.8.1906, † bei Ankara 23.9.1961, GND, Althistoriker
Nachweise
Literatur
- Auerbach, Catalogus professorum academiae Marburgensis 2, Von 1911 bis 1971, 1979, S. 888 f.
- Schnack, Marburger Gelehrte in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts, Marburg 1977, S. 441-453 (Conrad von Fragstein)
Bildquelle
Universitätsarchiv Marburg, Bildersammlung.
Nachnutzung
Rechtehinweise
Metadaten: Hessisches Institut für Landesgeschichte, CC BY-SA 4.0
Abbildung: siehe Angaben unter Bildquelle
Zitierweise
Empfohlene Zitierweise
„Schaefer, Clemens“, in: Hessische Biografie <https://lagis.hessen.de/de/personen/hessische-biografie/alle-eintraege/3862_schaefer-clemens> (aufgerufen am 13.04.2026)
Kurzform der URL für Druckwerke
https://lagis.hessen.de/resolve/de/bio/3862