Schuler, Margarete Charitas

 
geboren
24.7.1750 Worms
gestorben
31.12.1777 Worms
Beruf
Dichterin
Konfession
evangelisch
GND-Explorer
1108128580

Andere Namen

Geburtsname

Meixner, Margarete Charitas

Wirken

Werdegang

Familie

Vater

Meixner, Georg Friedrich, 1702–1782, Stättmeister in Worms

Mutter

Moritz, Marie Dorothea, 1713–1776, Tochter des Philipp Christian Moritz, 1670–1727, Kaufmann, Bürgermeister in Worms, und der Anna Margarethe Meel

Partner

Schuler, Georg Friedrich, * 1747, Groß-Kaufmann in Worms und Bordeaux, verheiratet II. Paris Januar 1779 Katharina Maria Johanna Bapst, Tochter des Georg Michael Bapst, Hofjuwelier in Paris

Verwandte

  • Meyer, Friederike Wilhelmine Dorothea, geb. Schuler <Tochter>, 1773, verheiratet 1791 mit Christian Heinrich Meyer, Kaufmann in Worms
  • Schuler, Georg Friedrich <Sohn>, 1774–1775
  • Meyer, Friederike Wilhelmine Dorothea, geb. Schuler <Tochter>, 1773, verheiratet 6.3.1791 mit Christian Heinrich Meyer, Handelsmann in Worms
  • Schuler, Georg Friedrich <Sohn>, 1774–1775
  • Renz, Marie Luise Regine, geb. Schuler <Tochter>, * Worms 27.2.1776, † Worms 14.4.1802, verheiratet Worms 14.4.1795 mit Johann Gotthilf Renz, Kaufmann in Worms
  • Schuler, Georg Friedrich <Sohn>, * † 1777
  • Renz, Georg Friedrich <Enkel>, 1796–1864, Bürgermeister in Worms

Leben

Aus der Biografie

Margarete Charitas Meixner wurde am 24. Juli 1750 in Worms geboren. Ihre Patin war Margarete Charitas, die Tochter des Ratsherrn Andreas Jakob Rasor.
Fritz Herrmann schreibt über Margarethe Charitas Meixner: Auf der mütterlichen Seite der Ahnentafel Nothwang „verdient noch eine Ahnmutter besonders hervorgehoben zu werden, da sie ‚ein Strahl der Dichtersonne‘ getroffen hat, nämlich Margarete Charitas Meixner. Sie weilte als junges Mädchen längere Zeit in der Familie ihres Onkels, des mit Goethes Eltern befreundeten Legationsrats Johann Friedrich Moritz und seiner Gattin Katharina Sibylle geb. Schöll in Frankfurt am Main, wo sie der junge Goethe im Jahre 1765, kurz vor seiner Abreise nach Leipzig kennenlernte. Er fasste eine tiefe Neigung zu dem schönen und hochbegabten Mädchen, das sich auch als Dichterin versucht haben soll, und wenn er auch in ‚Wahrheit und Dichtung‘ nichts davon erwähnt, so ist sein Interesse an ihr doch durch seine Briefe an ihren Verwandten Augustin Trapp und an seine eigene Schwester Cornelie ausreichend bezeugt. Auch hat er sie mehrere Male, zuletzt im Jahre 1769 vor seiner Reise nach Straßburg, in Worms besucht und sich dort für sie malen lassen – es ist das früheste erhaltene Bild des Dichters.“1
Lupold von Lehsten

Nachweise

Fußnoten

  1. Mercksche Familien-Zeitschrift 13 (1934), S. 114 mit Verweis auf: W. Dieffenbach, Goethe und seine Charitas, in: Didaskalia 1844, Nr. 233; J. Hohenreuter, Goethe und Charitas Meixner, im Deutschen Museum, hrsg. von R. Prutz, 1858, Nr. 13; O. Cannstatt, Kust u. Wissen in Worms, S. 7 f.; G. Wittkoswky, Cornelia, die Schwester Goethes, S. 43 f.

Quellen

  • Institut für Personengeschichte, Bensheim. K. Armknecht: Ahnenliste der Charites Meixner, der Jugendfreundin Goethes, Mskr. Akte „Moritz“.

Literatur

  • Mercksche Familien-Zeitschrift, Bd. 13, 1934, S. 114;
  • Karl Heinz Armknecht, Die Ahnen berühmter Wormsgauer. 1. Charitas Meixner, in: Der Wormsgau 3, 1951/58, S. 69-72.

Nachnutzung

Rechtehinweise

Metadaten: Hessisches Institut für Landesgeschichte, CC BY-SA 4.0

Zitierweise

Empfohlene Zitierweise

„Schuler, Margarete Charitas“, in: Hessische Biografie <https://lagis.hessen.de/de/personen/hessische-biografie/alle-eintraege/3779_schuler-margarete-charitas> (aufgerufen am 14.04.2026)

Kurzform der URL für Druckwerke

https://lagis.hessen.de/resolve/de/bio/3779