Schuler, Margarete Charitas
Andere Namen
Geburtsname
Meixner, Margarete Charitas
Wirken
Werdegang
- weilte als junges Mädchen im Haus ihres Onkels Johann Friedrich Moritz, der mit der Familie des Johann Caspar Goethe in Frankfurt verkehrte
- verstarb im Kindbett
Familie
Vater
Mutter
Moritz, Marie Dorothea, 1713–1776, Tochter des Philipp Christian Moritz, 1670–1727, Kaufmann, Bürgermeister in Worms, und der Anna Margarethe Meel
Partner
Schuler, Georg Friedrich, * 1747, Groß-Kaufmann in Worms und Bordeaux, verheiratet II. Paris Januar 1779 Katharina Maria Johanna Bapst, Tochter des Georg Michael Bapst, Hofjuwelier in Paris
Verwandte
- Meyer, Friederike Wilhelmine Dorothea, geb. Schuler <Tochter>, 1773, verheiratet 1791 mit Christian Heinrich Meyer, Kaufmann in Worms
- Schuler, Georg Friedrich <Sohn>, 1774–1775
- Meyer, Friederike Wilhelmine Dorothea, geb. Schuler <Tochter>, 1773, verheiratet 6.3.1791 mit Christian Heinrich Meyer, Handelsmann in Worms
- Schuler, Georg Friedrich <Sohn>, 1774–1775
- Renz, Marie Luise Regine, geb. Schuler <Tochter>, * Worms 27.2.1776, † Worms 14.4.1802, verheiratet Worms 14.4.1795 mit Johann Gotthilf Renz, Kaufmann in Worms
- Schuler, Georg Friedrich <Sohn>, * † 1777
- Renz, Georg Friedrich <Enkel>, 1796–1864, Bürgermeister in Worms
Leben
Aus der Biografie
Margarete Charitas Meixner wurde am 24. Juli 1750 in Worms geboren. Ihre Patin war Margarete Charitas, die Tochter des Ratsherrn Andreas Jakob Rasor.
Fritz Herrmann schreibt über Margarethe Charitas Meixner: Auf der mütterlichen Seite der Ahnentafel Nothwang „verdient noch eine Ahnmutter besonders hervorgehoben zu werden, da sie ‚ein Strahl der Dichtersonne‘ getroffen hat, nämlich Margarete Charitas Meixner. Sie weilte als junges Mädchen längere Zeit in der Familie ihres Onkels, des mit Goethes Eltern befreundeten Legationsrats Johann Friedrich Moritz und seiner Gattin Katharina Sibylle geb. Schöll in Frankfurt am Main, wo sie der junge Goethe im Jahre 1765, kurz vor seiner Abreise nach Leipzig kennenlernte. Er fasste eine tiefe Neigung zu dem schönen und hochbegabten Mädchen, das sich auch als Dichterin versucht haben soll, und wenn er auch in ‚Wahrheit und Dichtung‘ nichts davon erwähnt, so ist sein Interesse an ihr doch durch seine Briefe an ihren Verwandten Augustin Trapp und an seine eigene Schwester Cornelie ausreichend bezeugt. Auch hat er sie mehrere Male, zuletzt im Jahre 1769 vor seiner Reise nach Straßburg, in Worms besucht und sich dort für sie malen lassen – es ist das früheste erhaltene Bild des Dichters.“1
Lupold von Lehsten
Nachweise
Fußnoten
- Mercksche Familien-Zeitschrift 13 (1934), S. 114 mit Verweis auf: W. Dieffenbach, Goethe und seine Charitas, in: Didaskalia 1844, Nr. 233; J. Hohenreuter, Goethe und Charitas Meixner, im Deutschen Museum, hrsg. von R. Prutz, 1858, Nr. 13; O. Cannstatt, Kust u. Wissen in Worms, S. 7 f.; G. Wittkoswky, Cornelia, die Schwester Goethes, S. 43 f. ↑
Quellen
- Institut für Personengeschichte, Bensheim. K. Armknecht: Ahnenliste der Charites Meixner, der Jugendfreundin Goethes, Mskr. Akte „Moritz“.
Literatur
- Mercksche Familien-Zeitschrift, Bd. 13, 1934, S. 114;
- Karl Heinz Armknecht, Die Ahnen berühmter Wormsgauer. 1. Charitas Meixner, in: Der Wormsgau 3, 1951/58, S. 69-72.
Nachnutzung
Rechtehinweise
Metadaten: Hessisches Institut für Landesgeschichte, CC BY-SA 4.0
Zitierweise
Empfohlene Zitierweise
„Schuler, Margarete Charitas“, in: Hessische Biografie <https://lagis.hessen.de/de/personen/hessische-biografie/alle-eintraege/3779_schuler-margarete-charitas> (aufgerufen am 14.04.2026)
Kurzform der URL für Druckwerke
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