Kienitz, Max
geboren
4.11.1849 Pätzig (Neumark) heute Piaseczno (Polen) gestorben
5.6.1931 Freienwalde (Oder) Beruf
Dozent, Revierverwalter, Forstmann Titel
Dr. phil.; Dr. h.c. GND-Explorer
119380293Wirken
Werdegang
- Besuch der Friedrich-Wilhelms-Realschule in Berlin
- 1869-1870 praktische Lehre in der Oberförsterei Dammendorf bei Beeskow, Elevenprüfung
- anschließend Wehrdienst als Einjährig-Freiwilliger in Berlin, Teilnehmer am Deutsch-Französischen Krieg
- 1871-1872 Forsteleve in der Oberförsterei Schwenow bei Beeskow
- 1872-1874 Studium an der Königlich Preußischen Forstakademie Hann. Münden
- 1878 Promotion zum Doktor der philosophisch-naturwissenschaftlichen Fakultät Göttingen
- 1879-1882 Assistent an der Forstakademie Eberswalde
- 1882 Revierverwalter für das Lehrrevier Gahrenberg
- 1882 gleichzeitig Dozent in Hann. Münden
- 1888 Rückkehr nach Eberswalde, Lehrer an der Forstakademie und Verwalter des Lehrreviers Chorin
- 1921 Ruhestand
- 1930 zum 80. Geburtstag Ehrendoktor der Hochschule Eberswalde und Ehrenbürger der Hochschule Hann.Münden
Werke
- Vergleichende Keimversuche mit Waldbaumsamen aus klimatisch verschieden gelegenen Orten Mitteleuropas (Diss. phil. 1878/79)
Lebensorte
Berlin; Beeskow; Hann. Münden; Eberswalde
Familie
Vater
Kienitz, Adolf, Rittergutpächter in Pätzig (Neumark)
Partner
N.N., Anna
Nachweise
Literatur
- Biographien bedeutender hessischer Forstleute, Frankfurt am Main 1990, S. 381-386 (Zoltán Rozsnyay/Bernhard Stecker)
Siehe auch
Nachnutzung
Rechtehinweise
Metadaten: Hessisches Institut für Landesgeschichte, CC BY-SA 4.0
Zitierweise
Empfohlene Zitierweise
„Kienitz, Max“, in: Hessische Biografie <https://lagis.hessen.de/de/personen/hessische-biografie/alle-eintraege/3645_kienitz-max> (aufgerufen am 21.04.2026)
Kurzform der URL für Druckwerke
https://lagis.hessen.de/resolve/de/bio/3645