Huth, Conrad Ewald*
geboren
11.1.1890 Hersfeld (heute Bad Hersfeld) gestorben
1.11.1944 Stuttgart Beruf
Chordirektor, Musiker, Musikpädagoge, Widerstandskämpfer GND-Explorer
101227537X
Huth, Conrad Ewald*
Wirken
Werdegang
- 1904-1910 Besuch der Lehrerbildungsanstalten in Fritzlar, Fulda und Olpe
- ab 1910 Studium der Musik, insbesondere der Kirchenmusik, Examina in Beuron und Regensburg
- 1919 Musikdirektor des Gymnasiums der Benediktiner im Kloster Ettal
- ab 1921 Chordirektor und Organist des Münsters in Villingen
- 19.1.1944 Verhaftung wegen angeblicher Wehrkraftzersetzung
- 26.4.1944 zum Tode verurteilt
- 1.11.1944 im Schießstand Dronhalde in Stuttgart von der Gestapo standrechtlich erschossen
Lebensorte
Fritzlar; Fulda; Olpe
Familie
Mutter
Huth, Antonie, Schneiderin
Nachweise
Quellen
- HStAM Bestand 907 Nr. 1728 (Bad Hersfeld, Geburtsnebenregister, 1890, Nr. 13)
Literatur
- Barbara Händler-Lachmann, Ewald Huth 1890–1944, in: Dies. (Hrsg.), Kulturgeschichte. Historische Stätten, Denkmäler, vergessene Orte und Museen im Kreis Hersfeld-Rotenburg, Bad Hersfeld 1995, S. 101 f.
Bildquelle
Händler-Lachmann, S. 101
Siehe auch
Extern
Biografische Angebote
Nachnutzung
Rechtehinweise
Metadaten: Hessisches Institut für Landesgeschichte, CC BY-SA 4.0
Abbildung: siehe Angaben unter Bildquelle
Zitierweise
Empfohlene Zitierweise
„Huth, Conrad Ewald*“, in: Hessische Biografie <https://lagis.hessen.de/de/personen/hessische-biografie/alle-eintraege/3358_huth-conrad-ewald> (aufgerufen am 10.04.2026)
Kurzform der URL für Druckwerke
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