Schreiner, Helmuth* Moritz

Schreiner, Helmuth* Moritz
Wirken
Werdegang
- Besuch des Gymnasiums in Dillenburg, 1911 Abitur
- Studium der Theologie und Philosophie 1911 in Halle, Berlin, Bonn, 1914 Erstes theologisches Examen, Kriegs-Freiwilliger
- Studium der Philosophie Erlangen 1919
- 1920 zweites theologisches Examen
- 1921 Promotion zum Doktor der Philosophie bei Paul Hensel an der Universität Erlangen
- Ordination 1921
- 1926 Doktor der Theologie bei Friedrich Brunstäd in Rostock
- Pfarrer und Leiter der Stadtmission in Hamburg
- Vorsteher des Johannesstifts der Inneren Mission in Berlin-Spandau
- 1931 ordentlicher Professor für Praktische Theologie in Rostock, des Amtes enthoben
- 1938 Pfarrer in Münster, Vorsteher der Westfälischen Diakonissenanstalt (bis Juni 1955)
- 1945 Teilnahme an der Kirchenführerkonferenz in Treysa
- 1945 Dekan der theologischen Fakultät in Münster
- 1946 ordentlicher Professor für Praktische Theologie
- 1957 emeritiert
Netzwerk
Lebensorte
Dillenburg; Halle an der Saale; Berlin; Bonn; Erlangen; Hamburg; Rostock; Münster (Westfalen)
Familie
Vater
Schreiner, Ferdinand, GND, * Herborn 10.3.1860, † 26.12.1941, Seminaroberlehrer in Dillenburg, Sohn des Ferdinand Schreiner, Bäcker und Kirchenvorsteher, und der Philippine Ritter
Mutter
Klingelhöffer, Dorothea, * Frankenberg (Eder) 27.8.1863, † 1951, Heirat Gemünden 27.9.1888, Tochter des Georg Wilhelm Klingelhöffer, Pfarrer und der Elisabeth Wendel
Partner
Palmer, Anna, * Neuenhof an der Werra 9.5.1899, † 1990, Heirat 1921, Sportlehrerin, Tochter des Heinrich Palmer, 1864-1945, und der Marie Sellschopp, 1871-1953
Verwandte
- Schreiner, Hartmuth <Sohn>, * Hamburg 15.9.1922, † Berlin-Spandau 29.9.1929
- Schreiner, Baldung <Sohn>, * 1924, Regierungsangestellter im Bundespatentamt in München
- Schreiner, Lothar <Sohn>, * 1925, Professor für Missions- und Religionswissenschaften an der Universität Wuppertal
- Schreiner, Ludwig <Sohn>, 1928-1984, Ministerialrat, Hauptkonservator im Niedersächsischen Ministerium für Wissenschaft und Kunst
Nachweise
Quellen
- Freundliche Hinweise von Stefanie Weberpals
- HStAM Bestand 911 Nr. 2148 (Dillenburg, Geburtsnebenregister, 1893, Nr. 53)
- HStAM Bestand 922 Nr. 4144 (Gemünden, Heiratsnebenregister, 1888, Nr. 7)
Literatur
- Neue deutsche Biographie, Bd. 23, Berlin 2007, S. 538 f. (Karl-Heinz Fix)
- Renkhoff, Nassauische Biographie, 2. Aufl., Wiesbaden 1992, S. 726, Nr. 3977
Bildquelle
Unknown author, Helmut Schreiner, als gemeinfrei gekennzeichnet, Details auf Wikimedia Commons (beschnitten)
Siehe auch
Extern
Biografische Angebote
- Neue Deutsche Biographie: Öffnet in neuem Fenster
- Index Deutsche Biographie: Öffnet in neuem Fenster
- Professorenkatalog der Universität Rostock: Öffnet in neuem Fenster
- Kalliope - Verbundkatalog Nachlässe, Autographensammlungen und Verlagsarchive: Öffnet in neuem Fenster
- Wikipedia: Öffnet in neuem Fenster
Nachnutzung
Rechtehinweise
Metadaten: Hessisches Institut für Landesgeschichte, CC BY-SA 4.0
Abbildung: siehe Angaben unter Bildquelle
Zitierweise
Empfohlene Zitierweise
„Schreiner, Helmuth* Moritz“, in: Hessische Biografie <https://lagis.hessen.de/de/personen/hessische-biografie/alle-eintraege/2713_schreiner-helmuth-moritz> (aufgerufen am 19.04.2026)
Kurzform der URL für Druckwerke
https://lagis.hessen.de/resolve/de/bio/2713