Kuhn, Roland* Philalethes
geboren
26.4.1906 Groß-Lichterfelde (heute Berlin) gestorben
12.2.1979 Wiesbaden Beruf
Geschäftsführer Titel
Dr. jur.Wirken
Werdegang
- 1912/13 Schulbildung in Duala und Buea (Kamerun), ab 1914 in Straßburg, Tübingen und Dresden, Abitur 1925
- 1925/26 kaufmännischer Lehrling in Hamburg
- 1926-1930 Studium der Rechte an den Universitäten Freiburg, Gießen, Innsbruck und Frankfurt am Main
- Referendar meist in Berlin, 1934 Assessor und seitdem im Reichswirtschaftsministerium tätig, Regierungsrat
- 1.5.1933 Eintritt in die NSDAP (Mitgliedsnr. 2.878.663)
- Teilnehmer am Zweiten Weltkrieg, Kriegsgefangenschaft
- 1947 Heimkehr nach Großen-Buseck
- 1949-1968 (Pensionierung) Geschäftsführer beim Deutschen Industrie- und Handelstag in Frankfurt am Main und ab 1951 in Bonn, ab 1957 Leiter der neuen Europa-Abteilung, ab 1960 Leiter der vereinigten Abteilung Außenwirtschaft und Europäische Wirtschaftsintegration
- ab 1968 in Wiesbaden wohnhaft, „wo er sich durch persönliche Fürsorge für die osteuropäischen Aussiedler verdient gemacht hat“ (Renkhoff S. 437)
Werke
Lebensorte
Freiburg im Breisgau; Gießen; Frankfurt am Main; Wiesbaden
Familie
Vater
Kuhn, Ernst Philalethes*, GND, * Berlin 13.9.1870, † Bad Tölz 4.8.1937, Tropenmediziner und Hygieniker
Mutter
Ritter, Maria* Luise, 1876-1963, aus Hamburg
Partner
- Challier, Anna Frieda Gertrud Margarete*, (⚭ Gießen 1935) 1903-1964, Dr. phil., Studienassessorin aus Gießen
- Glasor, Erika* Luise Henriette, (⚭ Geisenheim 1968) 1906-1988, aus Hamburg
Nachweise
Quellen
Literatur
- Renkhoff, Nassauische Biographie, 2. Aufl., Wiesbaden 1992, S. 437, Nr. 2427
Nachnutzung
Rechtehinweise
Metadaten: Hessisches Institut für Landesgeschichte, CC BY-SA 4.0
Zitierweise
Empfohlene Zitierweise
„Kuhn, Roland* Philalethes“, in: Hessische Biografie <https://lagis.hessen.de/de/personen/hessische-biografie/alle-eintraege/26278_kuhn-roland-philalethes> (aufgerufen am 12.06.2026)
Kurzform der URL für Druckwerke
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