Schaffnit, Georg

 
geboren
1.1.1795 Kirchbrombach
gestorben
3.4.1849 Darmstadt
Beruf
Mathematiker, Offizier, Lehrer
Konfession
evangelisch
GND-Explorer
14379597X

Wirken

Werdegang

  • 13.3.1811 Freiwilliger im Großherzoglich Hessischen Artillerie-Corps
  • 7.4.1813 Oberfeuerwerker, Zugführer zweier Geschütze im schlesischen Feldzug (Schlachten bei Kleingörschen, Bautzen, Leipzig)
  • 30.10.1813 mit dem Rest der Batterie wieder in Darmstadt
  • 14.6.1813 Orden der Ehrenlegion, deren Pension ihm am 31.7.1819 bestätigt wird und am 31.7.1839 mit 116 Gulden und 1 Kreuzer jährlich ausbezahlt wird;
  • 3.4.1815 Leutnant, 20.11.1820 Premier-Leutnant;
  • 1816 Lehrer für Mathematik für Offiziersanwärter der Infanterie;
  • 1823 Adjutant;
  • 1831 Kapitän, Lehrer für Physik, Mathematik und Mechanik an der Militärschule Darmstadt;
  • 1839 Kapitän 1. Klasse der Artillerie
  • 1848 Major im Großherzoglichen Artillerie-Korps

Lebensorte

Darmstadt

Familie

Vater

Schaffnit, Karl Gottfried, * 27.2.1758, † Kirchbrombach 20.10.1824, Schullehrer in Kirchbrombach, Sohn des Johann Georg Schaffnit, Lehrer in Kirchbrombach, und der Johanna Christine Maurer, Tochter des N.N. Maurer, Hofdiakon in Schönberg

Mutter

Hartmann, Katharina Margarethe, * 15.6.1769, † Höchst 6.1.1841

Partner

Fritz, Katharine Salome, (⚭ November 1824) aus Schafheim, * Darmstadt 10.12.1802, Tochter des Heinrich Ernst Fritz, Fürstlich Löwensteinischer Hofjäger, und der Marie Kathrine Elisabeth Castritius, Tochter des Premier-Lieutenant Castritius in Darmstadt

Verwandte

  • Schaffnit, Karl Ernst <Sohn>, 1825–1833
  • Kolb, Magdalene Dorothea Sophie, geb. Schaffnit <Tocher>, * Darmstadt 1830, † Darmstadt 12.6.1911, verheiratet 20.10.1853 mit Ernst Kolb, † vor 1911, aus Pohlgöns, Großherzoglich Hessischer Oberleutant der Artillerie
  • Schaffnit, Heinrich Ludwig <Sohn>, * 3.9.1836, beim Scharfschießen tödlich verunglückt, als er versuchte, ein Kind aus der Schussbahn zu holen
  • Schaffnit, Friedrich Karl <Bruder>, * 1799, Kantor und Knabenschullehrer zu Wimpfen, seit 21.5.1839 evangelischer Schullehrer an der dritten Stadtknabenschule in Darmstadt, verheiratet mit Elisabeth (Lisette) Margarethe Ayrer
  • Schaffnit, Georg Karl Eduard <Neffe>, 1826-1906, Pfarrer in Wimpfen, Erbach, Arheilgen, Messel, Langstadt

Leben

Aus der Biografie

Wilhelm Schaffenicht aus Klein Grabe bei Mühlhausen in Thüringen, „Hansens Sohn agricola zu Klein Grabe und Anna Margarete Leonhards Tochter“, angeblich schwedischer Soldat, ließ sich in den Jahren vor 1643 in dem entvölkerten Brensbach im Odenwald nieder.1 Er wurde Gerichtsmann in Brensbach und starb am 31. August 1689, 81 Jahre alt. Seine Nachkommen führen den Namen Schaffnit. Von diesen wurde Johann Georg Schaffnit, 1731–1811, Schulgehilfe in Rimhorn, Organist und Lehrer in Kirchbrombach, wo er auch den Altar stiftete. Sein bemerkenswerter Grabstein ist erhalten. Von den Kindern des Johann Georg ertrank Johann Georg Wilhelm als Kandidat der Rechte und Löwenstein. Regierungsadvocat 1788 in der Mümling.2 Der Sohn Karl Gottfried, 1758–1824, folgte als Lehrer dem Vater in Kirchbrombach. Sein Sohn war Johann Georg Schaffnit, der Mathematiker und Artillerist.

Nachweise

Fußnoten

  1. Professor Dr. Ernst Schaffnit, Neckargemünd, Auszug aus der Schaffnit’schen Familien-Chronik, Manuskript, Kopie im Institut für Personengeschichte, Bensheim.
  2. Hessische Chronik 19. Jg., 1932, 84.

Quellen

Literatur

Nachnutzung

Rechtehinweise

Metadaten: Hessisches Institut für Landesgeschichte, CC BY-SA 4.0

Zitierweise

Empfohlene Zitierweise

„Schaffnit, Georg“, in: Hessische Biografie <https://lagis.hessen.de/de/personen/hessische-biografie/alle-eintraege/2559_schaffnit-georg> (aufgerufen am 10.04.2026)

Kurzform der URL für Druckwerke

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