Heck, Lutz

geboren
23.4.1892 Berlin
gestorben
6.4.1983 Wiesbaden
Beruf
Zoobiologe, Tierforscher
Titel
Prof. Dr. phil.
Konfession
evangelisch
GND-Explorer
116560495

Andere Namen

Weitere Namen

Heck, Ludwig Georg Heinrich

Wirken

Werdegang

  • Studium der Medizin und Zoologie in Berlin, Freiburg und Königsberg
  • Assistent, dann stellvertretender Direktor des Zoologischen Gartens in Halle an der Saale
  • ab 1924 Assistent seines Vaters am Berliner Zoo
  • 1932-1945 Direktor des Berliner Zoos
  • 1938 aus Anlass des 49. Geburtstages von Adolf Hitler Titel „Professor“
  • beteiligt an der Tötung von Zootieren in Warschau 1939/40
  • 1940 silberne Leibniz-Medaille der Preußischen Akademie der Wissenschaften
  • ab 1945 als Tierforscher und freier Schriftsteller in Wiesbaden wohnhaft
  • 1952 Errichtung des Tierparks Fasanerie in Wiesbaden
  • 1953 und 1958 Expeditionsreisen durch Südafrika mit biologischen Studien
  • 1972 Ehrenmitglied des Nassauischen Vereins für Naturkunde
  • 1978 Literaturpreis des Deutschen Jagdverbandes für sein schriftstellerisches Lebenswerk
  • 1984 ihm zu Ehren Bronzebüste des Künstlers Heinz Spilker im Zoo von Berlin
  • er verfasste Tierbücher und Expeditionsberichte, besonders aus Afrika

Lebensorte

Berlin; Freiburg im Breisgau; Königsberg (Preußen); Halle an der Saale; Wiesbaden

Familie

Vater

Mutter

Nauwerk, Margarete, 1867–1950, Heirat Berlin 17.7.1888, Tochter des Ludwig Nauwerk, Versicherungsdirektor in Berlin, und der Elisabeth Wöhlert

Partner

Henning auf Schönhoff, Eva von, 1894-1981

Nachweise

Literatur

Weblinks

Nachnutzung

Rechtehinweise

Metadaten: Hessisches Institut für Landesgeschichte, CC BY-SA 4.0

Zitierweise

Empfohlene Zitierweise

„Heck, Lutz“, in: Hessische Biografie <https://lagis.hessen.de/de/personen/hessische-biografie/alle-eintraege/24708_heck-lutz> (aufgerufen am 11.07.2026)

Kurzform der URL für Druckwerke

https://lagis.hessen.de/resolve/de/bio/24708