Brahms, Johannes
Wirken
Werdegang
- ab 1875 endgültig in Wien sesshaft
- 26. Februar 1876 Solist in einem ersten Klavierkonzert mit dem Kurorchester unter Louis Lüstner (1840-1918)
- ab 1878 regelmäßig in Frankfurt am Main aufgrund seiner Freundschaft zu Clara Schumann
- er gehörte in Frankfurt zu einem Kreis von befreundeten Musikern, zu dem unter anderem Julius Stockhausen, Josef Joachim, Karl Müller, Bernhard Scholz, Otto Dessoff, Hugo Heermann und Bernhard Cossmann zählten
- 1882-1895 mehrmals als Dirigent oder Solist eigener Werke bei den Frankfurter Museumskonzerten
- 21. Mai-Oktober 1883 bewohnte er das Haus Schöne Aussicht 7 (ehemals Geisbergstraße 19) in Wiesbaden, das sich Ludwig Knaus als Atelier eingerichtet hatte
- 28. September 1883 bei der Einweihung des Niederwalddenkmals anwesend
- Anfang Oktober 1883 Abreise aus Wiesbaden
- 2. Dezember 1883 Uraufführung seiner dritten Sinfonie in F-Dur in Wien
- freundschaftlicher Verkehr mit Hermine Spies und den Familien Beckerath in Rüdesheim und Wiesbaden
- in Wiesbaden Vollendung seiner 3. Sinfonie („Wiesbadener Sinfonie“), die Januar 1884, von ihm dirigiert, im Kurhaus Wiesbaden uraufgeführt wurde
- 17. August 1986 Gründung der Brahms-Gesellschaft in Wiesbaden
- November 1885 Aufführung der vierten Sinfonie in Wiesbaden, Gastspiel mit der Meininger Hofkapelle
- 1886 und 1888 Besuch von Hermine Spies bei Brahms am Thuner See
- März 1888 Doppelkonzert in a-Moll in Wiesbaden
- Trank von Beckerath zugesandten Rheingauer Wein am Todestag in Wien (Vgl. Wiesbadener Stadtlexikon, S.104.)
Lebensorte
Frankfurt am Main
Nachweise
Literatur
- Allgemeine deutsche Biographie, Bd. 47, Leipzig 1903, S. 760-767 (E. Mandyczewski)
- Neue deutsche Biographie, Bd. 2, Berlin 1955, S. 508-513 (Walter Riezler)
- Wiesbaden. Das Stadtlexikon, hrsg. vom Magistrat der Landeshauptstadt Wiesbaden, Darmstadt 2017, S. 104 (Wolfgang Jung)
- Frankfurter Biographie, Bd. 1, Frankfurt am Main 1994, S. 96 f. (Sabine Hock)
- Renkhoff, Nassauische Biographie, 2. Aufl., Wiesbaden 1992, S. 75, Nr. 426
Weblinks
Siehe auch
Extern
Biografische Angebote
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Nachnutzung
Rechtehinweise
Metadaten: Hessisches Institut für Landesgeschichte, CC BY-SA 4.0
Zitierweise
Empfohlene Zitierweise
„Brahms, Johannes“, in: Hessische Biografie <https://lagis.hessen.de/de/personen/hessische-biografie/alle-eintraege/24456_brahms-johannes> (aufgerufen am 30.10.2026)
Kurzform der URL für Druckwerke
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