Lilienthal, Saul
geboren
14.10.1877 Klein Jerutten (heute Jerutki/Polen) gestorben
30.10.1944 Auschwitz Beruf
Lehrer, Kantor Konfession
jüdisch GND-Explorer
1138797499Wirken
Werdegang
- kam im Alter von 15 Jahren nach Berlin
- pädagogische und musikalische Ausbildung in Berlin
- als Freiwilliger Teilnehmer des Ersten Weltkrieges
- Kantor und Lehrer in verschiedenen Städten und seit 1925 in Wiesbaden
- Religionslehrer und Kantor und Dirigent des Synagogenchors
- 1925 Gründer und mit Henry Spett Herausgeber der Jüdischen Wochenzeitung für Nassau
- ab 1936 Lehrer an der neu gegründeten Schule
- 1939 Flucht nach Amsterdam
- 1943 Deportation über Westerbork nach Theresienstadt und später Auschwitz
Werke
- Jüdische Wanderungen in Frankfurt am Main, Hessen, Hessen-Nassau (1938)
- Herausgeber der Jüdischen Wochenzeitung für Wiesbaden und Umgebung (1927-1932)
- Herausgeber der Jüdischen Wochenzeitung für Nassau (1933)
Lebensorte
Berlin; Wiesbaden; Amsterdam
Nachweise
Literatur
- Wiesbaden. Das Stadtlexikon, hrsg. vom Magistrat der Landeshauptstadt Wiesbaden, Darmstadt 2017, S. 580 (Kerstin Bembenek-Zehmer)
- Renkhoff, Nassauische Biographie, 2. Aufl., Wiesbaden 1992, S. 466, Nr. 2580
Weblinks
Nachnutzung
Rechtehinweise
Metadaten: Hessisches Institut für Landesgeschichte, CC BY-SA 4.0
Zitierweise
Empfohlene Zitierweise
„Lilienthal, Saul“, in: Hessische Biografie <https://lagis.hessen.de/de/personen/hessische-biografie/alle-eintraege/24003_lilienthal-saul> (aufgerufen am 22.04.2026)
Kurzform der URL für Druckwerke
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