Frenkel, Meyer

 
geboren
23.1.1813 Witzenhausen
gestorben
7.1.1879 Frankfurt am Main
Beruf
Rabbiner
Titel
Dr. phil.
Konfession
jüdisch

Wirken

Werdegang

  • Talmudstudium bei Rabbiner Hirsch Kunreuther in Gelnhausen, 9.7.1831-21.2.1834 Jakob Ettlinger in Mannheim mit Besuch des Gymnasiums
  • 4.11.1834 Immatrikulation an der Universität Marburg
  • September 1836 kurhessische Staatsprüfung in Marburg
  • 20.6.1837 Promotion an der Universität Gießen
  • Ordination von Kunreuther, Ettlinger und Seckel-Löb Wormser in Michelstadt/Odenwald
  • 1838 Kreisrabbiner in Witzenhausen
  • nimmt kein Gehalt an, sondern ernährt sich von Geldgeschäften
  • unterzeichnet den Aufruf gegen die Rabbiner-Versammlung von 1844, die Stellungnahme der ungarischen Trennungsorthodoxen im Kompert-Prozess 1864 und ähnliche Verlautbarungen
  • unterrichtet Talmudschüler in seinem Haus
  • Ende 1874 Ruhestand
  • zeitlebens eng befreundet mit dem älteren Kollegen Marcus Wetzlar in Gudensberg, der gleichzeitig mit ihm sein Altenteil im Kreise der IRG in Frankfurt verbrachte
  • aus seinem Nachlass wurde 1881 die Klaussynagoge „Beth Meir W’Ohel Jitzchak“ am „Deutschen Platz“ der Jerusalemer Altstadt errichtet

Funktion

  • Witzenhausen, Kreisrabbiner, 1838-1874

Netzwerk

Familie

Vater

Bodenheim, Eisemann Moses, Bürger und Kaufmann, später Kreisvorsteher

Mutter

Frenkel, Täubgen, Tochter des Moses Frenkel

Partner

Ballin, Hannchen, (⚭ 28.5.1839) geboren Rotenburg an der Fulda 1816, gestorben Frankfurt am Main 23.5.1881, 65 1/2 Jahre alt, Tochter des Handelsmanns Peritz David Ballin in Rotenburg an der Fulda, und der Zerline Blaumantel

Verwandte

  • Frenkel, Samuel <Sohn>, früh verstorben, 1865-1868 Studium der Philosophie in Berlin und Bonn
  • Frenkel, Moses <Sohn>, geboren Witzenhausen 12.6.1840, gestorben Frankfurt am Main 22.12.1909, Kaufmann, verheiratet I. Frankfurt am Main 24.6.1863 mit Regine Bodenheimer, geboren Biblis 12.8.1840, gestorben Biblis 16.7.1871, verheiratet II. 10.1.1873 mit Bertha Ettlinger, geboren Karlsruhe 7.9.1846, gestorben Frankfurt am Main 19.8.1926
  • Werner, Röschen Frenkel <Tochter>, geboren Witzenhausen 17.8.1847, gestorben Köppern 5.8.1916, verheiratet Frankfurt am Main 18.5.1870 mit Joseph Werner, geboren Hanau 17.11.1840, gestorben Frankfurt am Main 10.4.1908, Dr. phil., Lehrer
  • Mayer, Rahel, geb. Frenkel <Tochter>, geboren Witzenhausen 22.10.1858, verheiratet Frankfurt am Main 13.2.1880 mit Heinrich Mayer, geboren Würzburg 14.4.1845, Kaufmann

Nachweise

Quellen

Literatur

Nachnutzung

Rechtehinweise

Metadaten: Hessisches Institut für Landesgeschichte, CC BY-SA 4.0

Zitierweise

Empfohlene Zitierweise

„Frenkel, Meyer“, in: Hessische Biografie <https://lagis.hessen.de/de/personen/hessische-biografie/alle-eintraege/23721_frenkel-meyer> (aufgerufen am 16.04.2026)

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