Zufall, Walter

 
belegt seit
1472
belegt bis
1507
Beruf
Förster, Knecht, Kriegsteilnehmer, Oberförster

Andere Namen

Weitere Namen

Czofal, Walter
Tofalle, Walter
Toval, Walter

Leben

Aus der Biografie

[Als Förster] im landgräflichen Dienst 14721, als Knecht des Grebensteiner Amtmanns Werner von Elben 1474 Teilnehmer am Neußer Zug2, Förster am Reinhardswald zu Grebenstein 14833, 14874, 14945, 1498 April 306, 15017, 15038. Er ist identisch mit Toval, der sich selbst so nennt, keinen Vornamen angibt, aber in den Rechnungen der Förster am Rheinhardswald von 14939 und 149510 und noch 1507 unter den Grebensteiner Amtsknechten in dieser Eigenschaft vorkommt11.

Nachweise

Fußnoten

  1. Rechn. I, Grebenstein (53/6 Bl. 15): zusammen mit Heinz Zcagke genannt. – Rechn. I, Trendelburg (107/12 Bl. 17): zusammen mit dem landgräflichen Jäger Henne Franke in Gottsbüren belegt.
  2. Rechn. I, Marburg Kammerschreiber (3/4 Bel. zu 1476 März 2).
  3. Rechn. I, Grebenstein (54/9 Bl. 27).
  4. Ebd. 54/1 Bl. 6.
  5. Rechn. I, Grebenstein (55/3 Bl. 22v.). Das Forsthaferregister von 1494 ist von seiner Hand. Es umfaßt die Orte Grebenstein, Immenhausen, [einige Leute aus Kassel], Trendelburg, Hofgeismar, Helmarshausen, Gottsbüren, Deisel, Stammen, † Haldungen, Eberschütz, Sielen, Niedermeiser, Ehrsten, Westufflen, Obermeiser, Dörnberg, Meimbressen, Hohenkirchen, Obervellmar, Heckershausen, † Bodenhausen, Weimar, Fürstenwalde, Ehlen, Zwehren, Niedervellmar, Udenhausen, Hombtessen, Veckerhagen, Vaake, Holzhausen, Wahnhausen, Ihringshausen, Simmershausen, Wolfsanger, Calden, Liebenau. Aus allen diesen Orten werden die Personen genannt, die Eckernhafer [Schweinemastabgabe] entrichtet haben; eine hervorragende bevölkerungsgeschichtliche Quelle.
  6. Rechn. I, Trendelburg (109/1 Bl. 76v.): er wird hier zusammen mit [dem landgräflichen Jäger] Schweiß genannt.
  7. Kopiar 131a II Bl. 20, 29v., 42v. – Rechn. I, Ämterrezesse (15/1 Bl. 1). – In der Rechnung des Kasseler Rentschreibers von 1501 (69/3 Bl. 3) heißt er: Förster über den Reinhardswald. Er war demnach wohl Oberförster und zwar schon seit 1494 (siehe Anm. 5).
  8. Rechn. I, Schöneberg (95/13 Bl. 20).
  9. Rechn. I, Reinhardswald (88/4 Bl. 1).
  10. Ebd. 88/5 Bl. 1.
  11. Rechn. I, Grebenstein (57/4 Bl. 51).

Quellen

Literatur

Nachnutzung

Rechtehinweise

Metadaten: Hessisches Institut für Landesgeschichte, CC BY-SA 4.0

Zitierweise

Empfohlene Zitierweise

„Zufall, Walter“, in: Hessische Biografie <https://lagis.hessen.de/de/personen/hessische-biografie/alle-eintraege/23329_zufall-walter> (aufgerufen am 20.04.2026)

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