Wiegand

 
belegt seit
1256
belegt bis
17.3.1278
Beruf
Rentmeister

Wirken

Lebensorte

Alsfeld

Familie

Verwandte

N.N., Heinrich

Leben

Aus der Biografie

Biogramm bei Demandt, Personenstaat
Cellerarius1 zu Alsfeld, wird 1272 April 26 als solcher vor dem Schultheißen Richwin genannt2; 1272 Juni 26 heißt es: Richwin, Schultheiß, Wigandus cellerarius et Heinricus camerarius, frater eius3. Wiegand cellerarius 1274 April 44, 1277 Dezember 20, 1278 März 175. Ob identisch mit Wigandus iurista, der 1256 nach dem centurio Eberwin genannt wird?6

Nachweise

Fußnoten

  1. Wohl als Rentmeister anzusprechen (vgl. Anm. 2), womit der älteste, örtliche landgräfliche Finanzbedienstete benannt wäre.
  2. Wyß, DO-UB I Nr. 277.
  3. Ebd. Nr. 278.
  4. Ebd. Nr. 302. Er heißt hier dictus cellerarius. Daß es sich jedoch nicht um einen Familiennamen handelt, sondern um ein Amt handeln muß, ergibt sich aus dem Nachweis in Anm. 3.
  5. Ebd. Nrr. 346, 352.
  6. Weiß, Gerichtsverfassung S. 270. Er ordnet Eberwin und Wiegand dem Amt Romrod zu, wahrscheinlich auf Grund einer von Wigandus dictus cellerarius de Rumerode 1277 Mai 15 in Alsfeld ausgestellten und von der Stadt Alsfeld mitbesiegelten Urk. (Franz, Haina I Nr. 654). Franz verweist auf den 1261 Juli 5 in einer in Ziegenhain ausgestellten Urk. genannten Kellner des Grafen Ludwig von Ziegenhain namens Wigand. Da Alsfeld und Romrod auch später vielfach von denselben Beamten verwaltet werden, scheint mir eine Zuordnung zu Alsfeld und damit zu Hessen wahrscheinlicher.

Literatur

Nachnutzung

Rechtehinweise

Metadaten: Hessisches Institut für Landesgeschichte, CC BY-SA 4.0

Zitierweise

Empfohlene Zitierweise

„Wiegand“, in: Hessische Biografie <https://lagis.hessen.de/de/personen/hessische-biografie/alle-eintraege/23201_wiegand> (aufgerufen am 16.04.2026)

Kurzform der URL für Druckwerke

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