Weitershausen, Wiegand von
belegt seit
1469 belegt bis
9.3.1491 Beruf
Stiftsamtmann, KüchenmeisterWirken
Lebensorte
Kaufungen
Leben
Aus der Biografie
Biogramm bei Demandt, Personenstaat
Stiftsamtmann in Kaufungen 1469–14961, Küchenmeister Landgraf Heinrichs III. 1478 Oktober 132. Im August 1479 begleitet er Landgraf Heinrich bei der Einnahme der Grafschaft Katzenelnbogen3. 1484 Mai 174, 1488 Juni 285, 1490 Juni 11 im Dienst Landgraf Wilhelms II.6 1491 März 9 genehmigt Landgraf Wilhelm, daß die Stadt Marburg Wiegand eine Verschreibung über ein Kapital von 300 fl. gegeben hat, das zu dem Geld gekommen ist, das man dem römischen König in die Niederlande geschickt hat7.
Stiftsamtmann in Kaufungen 1469–14961, Küchenmeister Landgraf Heinrichs III. 1478 Oktober 132. Im August 1479 begleitet er Landgraf Heinrich bei der Einnahme der Grafschaft Katzenelnbogen3. 1484 Mai 174, 1488 Juni 285, 1490 Juni 11 im Dienst Landgraf Wilhelms II.6 1491 März 9 genehmigt Landgraf Wilhelm, daß die Stadt Marburg Wiegand eine Verschreibung über ein Kapital von 300 fl. gegeben hat, das zu dem Geld gekommen ist, das man dem römischen König in die Niederlande geschickt hat7.
Nachweise
Fußnoten
- Eisenträger-Krug, Kasseler Landschaft S. 275. Das Endjahr kann kaum stimmen, da ab 1481 Burkhard von Hundelshausen als Kaufunger Stiftsamtmann genannt wird (s. d.). Es ist auch schwer vorstellbar, daß Weitershausen mit diesem Amt das des Küchenmeisters in Marburg vereinigen konnte. Er wird nach dem Tode Landgraf Ludwigs II. aus dessen Dienst ausgeschieden und in den Landgraf Heinrichs III. in Marburg übergetreten sein. ↑
- Eckhardt, Oberhessische Klöster II Nr. 99. Zur gleichen Zeit ist ein Küchenmeister der Landgräfin Anna bezeugt (Rechn. I, Marburg Kammerschreiber 2/3 Bl. 43v.). ↑
- Demandt, Katz. Regg. Nr. 6282/16. Bei Wiegand befindet sich Ruprecht v. W. (ebd.) ↑
- Rechn. I, Marburg Kammerschreiber (4/3 Bel.). Er quittiert über 60 fl. als rückständiges Dienstgeld von 4 Jahren. ↑
- Rechn. I, Ziegenhain (119/5 Bl. 52). ↑
- Rechn. I, Marburg Kammerschreiber (4/7 Bel.). Er quittiert den Empfang seines jährlichen Dienstgeldes von 20 fl. für die beiden letzten Jahre. ↑
- Kopiar 17 Nr. 60. ↑
Quellen
Literatur
- Demandt, Der Personenstaat der Landgrafschaft Hessen im Mittelalter. Ein „Staatshandbuch“ Hessens vom Ende des 12. bis zum Anfang des 16. Jahrhunderts, Teil 2, Marburg 1981, S. 940, Nr. 3298.
- Eckhardt, Die oberhessischen Klöster II: Regesten und Urkunden, Marburg 1967
- Demandt, Regesten der Grafen von Katzenelnbogen 1060–1486, Bd. 3: Rechnungen, Besitzverzeichnisse, Steuerlisten und Gerichtsbücher 1295–1486, Wiesbaden 1956
- Eisenträger/Krug, Territorialgeschichte der Kasseler Landschaft, Marburg 1935
- Gundlach, Die hessischen Zentralbehörden von 1247 bis 1604, Bd. 3: Dienerbuch, Marburg 1930, S. 294
Nachnutzung
Rechtehinweise
Metadaten: Hessisches Institut für Landesgeschichte, CC BY-SA 4.0
Zitierweise
Empfohlene Zitierweise
„Weitershausen, Wiegand von“, in: Hessische Biografie <https://lagis.hessen.de/de/personen/hessische-biografie/alle-eintraege/23137_weitershausen-wiegand-von> (aufgerufen am 13.04.2026)
Kurzform der URL für Druckwerke
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