Weifenbach, Eberhard
belegt seit
8.1479 belegt bis
9.1.1500 Beruf
SchultheißFamilie
Vater
Weifenbach, Hermann, Schultheiß in Marburg
Partner
N.N., Margarethe
Leben
Aus der Biografie
Biogramm bei Demandt, Personenstaat
Sohn des Marburger Schultheißen Hermann Weifenbach, erhält 1479 August, als er Landgraf Heinrich III. bei der Einnahme der Grafschaft Katzenelnbogen begleitet1, einen Abschlag auf sein Dienstgeld von 2 fl.2 und 1485 einen solchen von 7 ½ fl. 7 ½ alb.3. Im November 1480 begleitet er Landgraf Heinrich nach Bad Ems4. Im Dienst Landgraf Wilhelms III. 1490 Juli 285, der ihn 1491 März 6 auf Lebenszeit zum Schultheißen zu Büttelborn bestellt. Um sich mit Pferd und Harnisch gerüstet halten zu können, erhält er jährlich aus der Kellerei Dornberg 20 MI. Hafer und 6 MI. Korn Mainzer Maßes, 1 Fd. Heu, das Ungeld zu Büttelborn bis auf 6 Pfd., Hofkleidung wie die anderen Knechte und Schultheißen im Oberlande und die gleichen Freiheiten wie sie. Stirbt er vor seiner Frau Margarethe, soll sie dieselben Freiheiten besitzen, solange sie unverheiratet bleibt (uf irem wiedemstul sitzet). Dient Eberhard außerhalb seines Amtes erhält er Futter und Kost, Nagel und Eisen sowie Ersatz seines reisigen Schadens6. Im Dienst Landgraf Wilhelms III. 1495 Juni 307, 1497 August 168, 1500 Januar 99.
Sohn des Marburger Schultheißen Hermann Weifenbach, erhält 1479 August, als er Landgraf Heinrich III. bei der Einnahme der Grafschaft Katzenelnbogen begleitet1, einen Abschlag auf sein Dienstgeld von 2 fl.2 und 1485 einen solchen von 7 ½ fl. 7 ½ alb.3. Im November 1480 begleitet er Landgraf Heinrich nach Bad Ems4. Im Dienst Landgraf Wilhelms III. 1490 Juli 285, der ihn 1491 März 6 auf Lebenszeit zum Schultheißen zu Büttelborn bestellt. Um sich mit Pferd und Harnisch gerüstet halten zu können, erhält er jährlich aus der Kellerei Dornberg 20 MI. Hafer und 6 MI. Korn Mainzer Maßes, 1 Fd. Heu, das Ungeld zu Büttelborn bis auf 6 Pfd., Hofkleidung wie die anderen Knechte und Schultheißen im Oberlande und die gleichen Freiheiten wie sie. Stirbt er vor seiner Frau Margarethe, soll sie dieselben Freiheiten besitzen, solange sie unverheiratet bleibt (uf irem wiedemstul sitzet). Dient Eberhard außerhalb seines Amtes erhält er Futter und Kost, Nagel und Eisen sowie Ersatz seines reisigen Schadens6. Im Dienst Landgraf Wilhelms III. 1495 Juni 307, 1497 August 168, 1500 Januar 99.
Nachweise
Fußnoten
- Demandt, Katz. Regg. Nr. 6282/16, 24. ↑
- Rechn. I, Marburg Kammerschreiber (5/3 Bl. 1v.). ↑
- Rechn. I, Kasten 5 Nr. 6 fol. 43. ↑
- Rechn. I, Driedorf (39/11 Bl. 15v.). ↑
- Rechn. I, Friedewald (49/8 Bl. 46). ↑
- Urkk., Bestallungen. ↑
- Rechn. I, Oberrosbach (85/13 Bl. 13). ↑
- Rechn. I, Marburg Kammerschreiber (2/8 Bl. 11v.). ↑
- Rechn. I, Oberrosbach (86/2 Bl. 28v.). ↑
Quellen
Literatur
- Demandt, Der Personenstaat der Landgrafschaft Hessen im Mittelalter. Ein „Staatshandbuch“ Hessens vom Ende des 12. bis zum Anfang des 16. Jahrhunderts, Teil 2, Marburg 1981, S. 931, Nr. 3261.
- Demandt, Regesten der Grafen von Katzenelnbogen 1060–1486, Bd. 3: Rechnungen, Besitzverzeichnisse, Steuerlisten und Gerichtsbücher 1295–1486, Wiesbaden 1956
Nachnutzung
Rechtehinweise
Metadaten: Hessisches Institut für Landesgeschichte, CC BY-SA 4.0
Zitierweise
Empfohlene Zitierweise
„Weifenbach, Eberhard“, in: Hessische Biografie <https://lagis.hessen.de/de/personen/hessische-biografie/alle-eintraege/23105_weifenbach-eberhard> (aufgerufen am 17.04.2026)
Kurzform der URL für Druckwerke
https://lagis.hessen.de/resolve/de/bio/23105