Waßmuth
belegt seit
2.9.1332 belegt bis
2.6.1347 Beruf
Schreiber, SchiedsmannAndere Namen
Weitere Namen
Wasmodus
Wirken
Lebensorte
Alsfeld
Leben
Aus der Biografie
Biogramm bei Demandt, Personenstaat
Schreiber Landgraf Heinrichs II. 1332 September 2, der von ihm als Schiedsmann im Bündnis mit Graf Heinrich von Waldeck bestimmt wird1, Schreiber (notarius) des Landgrafen 1333 März 182 und oberster Schreiber (protonotarius) 1333 April 253. Er dürfte identisch sein4 mit dem Inhaber der landgräflichen Patronatskirche Alsfeld, Wasmud, der 1331 September 21 zusammen mit Landgraf Heinrich der Stiftung eines Altars in der Alsfelder Pfarrkirche zustimmt5 und dem Landgraf Heinrich 1343 Januar 7 mit Johann von Eisenbach einen Kommissar stellt in seinem Zehntstreit mit den Einwohnern von Leusel6. Offenbar zu seinen Gunsten hebt der Landgraf 1345 März 7 das Güterverkaufsverbot an den Alsfelder Pfarrer auf7. 1347 Juni 2 ist Waßmuth in den Sühneverhandlungen zwischen Landgraf Heinrich II. und Graf Johann von Ziegenhain Schiedsmann8.
Schreiber Landgraf Heinrichs II. 1332 September 2, der von ihm als Schiedsmann im Bündnis mit Graf Heinrich von Waldeck bestimmt wird1, Schreiber (notarius) des Landgrafen 1333 März 182 und oberster Schreiber (protonotarius) 1333 April 253. Er dürfte identisch sein4 mit dem Inhaber der landgräflichen Patronatskirche Alsfeld, Wasmud, der 1331 September 21 zusammen mit Landgraf Heinrich der Stiftung eines Altars in der Alsfelder Pfarrkirche zustimmt5 und dem Landgraf Heinrich 1343 Januar 7 mit Johann von Eisenbach einen Kommissar stellt in seinem Zehntstreit mit den Einwohnern von Leusel6. Offenbar zu seinen Gunsten hebt der Landgraf 1345 März 7 das Güterverkaufsverbot an den Alsfelder Pfarrer auf7. 1347 Juni 2 ist Waßmuth in den Sühneverhandlungen zwischen Landgraf Heinrich II. und Graf Johann von Ziegenhain Schiedsmann8.
Nachweise
Fußnoten
- Urkk., Waldecker Urkk. Nr. 11284. ↑
- Urkk., Kloster Heydau. ↑
- v. Roques, Kaufunger UB Nr. 180. ↑
- Gundlach vermutet eher eine Identität mit dem Fritzlarer Kanoniker Wasmud von Homberg, der 1339 und 1344 vorkommt. Doch ist das angesichts der politischen Verhältnisse jener Jahre des Kampfes zwischen Mainz und Hessen nicht wahrscheinlich. ↑
- Ebel, Alsfelder Regg. (MOHG NF 5, 1894) Nr. 4. ↑
- Ebd. Nr. 7, 8. – Vgl. auch Otto, Mainzer Regg. Nr. 4974. ↑
- Ebel, Alsfelder Regg. (MOHG NE 5, 1894) Nr. 9. ↑
- Urkk., Grafschaft Ziegenhain. ↑
Literatur
- Demandt, Der Personenstaat der Landgrafschaft Hessen im Mittelalter. Ein „Staatshandbuch“ Hessens vom Ende des 12. bis zum Anfang des 16. Jahrhunderts, Teil 2, Marburg 1981, S. 926, Nr. 3238
- Gundlach, Die hessischen Zentralbehörden von 1247 bis 1604, Bd. 3: Dienerbuch, Marburg 1930, S. 289 f.
- Vigener, Regesten der Erzbischöfe von Mainz von 1289–1396, Abt. 2: 1354–1396, Bd. 1: 1354–1371, Leipzig 1913
- v. Roques, Urkundenbuch des Klosters Kaufungen in Hessen, Bd. 1, Kassel 1900
- Ebel, Regesten zur Geschichte der Stadt Alsfeld, in: Mitteilungen des Oberhessischen Geschichtsvereins NF 5 (1894), S. 102-138
Nachnutzung
Rechtehinweise
Metadaten: Hessisches Institut für Landesgeschichte, CC BY-SA 4.0
Zitierweise
Empfohlene Zitierweise
„Waßmuth“, in: Hessische Biografie <https://lagis.hessen.de/de/personen/hessische-biografie/alle-eintraege/23082_wassmuth> (aufgerufen am 21.04.2026)
Kurzform der URL für Druckwerke
https://lagis.hessen.de/resolve/de/bio/23082