Wallenstein, Kurt von

 
belegt seit
1423
belegt bis
23.11.1432
Beruf

Wirken

Lebensorte

Marburg

Familie

Vater

Wallenstein, Simon von

Leben

Aus der Biografie

Biogramm bei Demandt, Personenstaat
Sohn Simons, wird in der hessischen Chronistik an der Spitze einer Gruppe hessischer Adliger genannt (Hermann von Hornsberg, Hermann Riedesel, Werner von Elben), die Ende 1423/Anfang 1424 den mit Landgraf Ludwig I. verfeindeten Grafen Johann von Nassau-Dillenburg gen. mit der Haube in der Stippach besiegen und das eroberte nassauische Banner in der Elisabethkirche zu Marburg aufhängen. Daraus erklärt es sich wohl, daß der Landgraf anschließend die Kosten für die zeremonielle Erteilung des Ritterschlages an Kurt übernimmt1. Wird 1426 April 14 bei Erneuerung der Einung zwischen den Landgraf Friedrich der Jüngere von Thüringen und Ludwig von Hessen von diesem als Bürge eingesetzt2. Ist 1432 November 23 zugegen, als sich die Stadt Braunschweig von der Verratsklage ihres Herzogs Wilhelm in Gegenwart Markgraf Johanns von Brandenburg und Landgraf Ludwigs und ihrer Räte reinigt3.

Nachweise

Fußnoten

  1. Landgraf Ludwig gibt Kurt [1425] eine Schuldverschreibung über 100 fl. von siner ritterschaft wegen (Kopiar 4 Nr. 571). – Vgl. auch Heinrich von Holzheim.
  2. Urkk., Samtarchiv Nachtr. 5, 8. – Vgl. Eckhardt, Eschweger Rechtsquellen I Nr. 171.
  3. StadtA. Braunschweig Urkk. Nr. 665, 666.

Quellen

Literatur

Nachnutzung

Rechtehinweise

Metadaten: Hessisches Institut für Landesgeschichte, CC BY-SA 4.0

Zitierweise

Empfohlene Zitierweise

„Wallenstein, Kurt von“, in: Hessische Biografie <https://lagis.hessen.de/de/personen/hessische-biografie/alle-eintraege/23062_wallenstein-kurt-von> (aufgerufen am 17.04.2026)

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