Strolin, Ludwig

 
belegt seit
3.3.1487
Beruf
Schultheiß

Wirken

Lebensorte

Niederweimar

Leben

Aus der Biografie

Biogramm bei Demandt, Personenstaat
Quittiert 1487 März 3 über den Ersatz seines Pferdeschadens1. Als Schultheiß zu Niederweimar2 werden ihm 1494 Juni 17 von Landgraf Wilhelm III. auf dieses Amt 40 fl. verpfändet. Strolin hat dem Landgrafen das Marburger Haus, das er von den Arnsburger Mönchen innehatte, gegen 70 fl. überlassen, der es dem Junker Gottfried von Eppstein übertragen hat. Von diesen 70 fl. hat der Landgraf an Strolin 30 fl. bezahlt, die übrigen 40 fl. auf das Schultheißenamt angewiesen. Er soll dieses Amt lebenslänglich versehen, sich mit einem reisigen Pferd gerüstet halten und nur dann des Amtes entsetzt werden können, wenn er zuvor die gen. 40 fl. erhalten hat3.

Nachweise

Fußnoten

  1. Repert. der Quittungen S. 194 Nr. 222.
  2. Diefenbach, Kreis Marburg S. 255 nennt ihn zu 1493–1494 und hält eine Identität mit Ludwig Henckemann für möglich (s. d.).
  3. Urkk., Bestallungen.

Literatur

Nachnutzung

Rechtehinweise

Metadaten: Hessisches Institut für Landesgeschichte, CC BY-SA 4.0

Zitierweise

Empfohlene Zitierweise

„Strolin, Ludwig“, in: Hessische Biografie <https://lagis.hessen.de/de/personen/hessische-biografie/alle-eintraege/22793_strolin-ludwig> (aufgerufen am 20.04.2026)

Kurzform der URL für Druckwerke

https://lagis.hessen.de/resolve/de/bio/22793