Spede, Dietrich

 
belegt seit
25.8.1364
belegt bis
1382
Beruf
Schultheiß, Rentmeister

Andere Namen

Weitere Namen

Spede, Thiele
Spede, Thielmann

Leben

Aus der Biografie

Vielleicht identisch mit dem mainzischen Schultheißen Thiele Spede in Neustadt 1364 August 25, 1366 August 41 – bekundet 1374 November 26, daß er sich Landgraf Hermann als Diener verstrickt und verbunden und sich verpflichtet, Leib und Gut niemals von ihm abzukehren2. Er ist damals Nachfolger Heinrichs im Rentmeisteramt zu Marburg geworden und ist als solcher 13753 und 1377 nachweisbar4. Schultheiß zu Kassel 13825.

Nachweise

Fußnoten

  1. Küch, Salbücher (ZHG 39, 1905) S. 165.
  2. Urkk., Bestallungen (Rentmeister).
  3. Urkk., Quittungen (August 1) und Urkk., Gen-Rep. Frankenberg (September 18).
  4. Siehe Anm. 1.
  5. Schultze, Kasseler Klöster Nr. 1307. – Erwähnt sei hier, daß 1376 April 8 der Marburger Bürger Dietrich Spede dem evangeliir Herrn Thielmann Spede eine Rente von 7 fl. gegen 70 fl. verkauft (Passiv-Schuldverschreibungen: Spede), daß 1377 Juli 27 Herr Ludwig, Pfarrer der Kirche zu Beltershausen, dem Priester Thielmann Spede einen Altar auf dem Frauenberg überläßt (Urkk., Gen.-Rep. Frauenberg) und anscheinend diesem Thielmann Spede der Speyerer Bischof Johannes 1375 Juni 16 die Subdiakonatsweihe erteilt (Urkk., Gen.-Rep. Spede).

Literatur

Nachnutzung

Rechtehinweise

Metadaten: Hessisches Institut für Landesgeschichte, CC BY-SA 4.0

Zitierweise

Empfohlene Zitierweise

„Spede, Dietrich“, in: Hessische Biografie <https://lagis.hessen.de/de/personen/hessische-biografie/alle-eintraege/22640_spede-dietrich> (aufgerufen am 11.04.2026)

Kurzform der URL für Druckwerke

https://lagis.hessen.de/resolve/de/bio/22640