Seelbach, Deinhard von
belegt seit
14.7.1472 belegt bis
10.10.1487 Beruf
Kriegsteilnehmer, TruppenführerAndere Namen
Weitere Namen
Seelbach gen. Gilsbach, Deinhard%von
Familie
Verwandte
Seelbach, Peter von <Vetter>
Leben
Aus der Biografie
Biogramm bei Demandt, Personenstaat
Gen. Gilsbach, dient Graf Philipp von Katzenelnbogen in der Mainzer Stiftsfehde mit 4 Pferden1, im Dienste Landgraf Heinrichs III. 1472 Juli 142, schickt [1474] auf Ersuchen des Landgrafen seinen Vetter Peter von Seelbach, der nach Neuß beordert wird3. Deinhard ist im März 1478 Führer einer Schar, die Erzbischof Ruprecht von Köln auf seinem Rückzug von Köln im Rheingau gefangen nimmt und nach Driedorf überführt4. Im landgräflichen Dienst noch 14805, 1483 August 246, 1487 Oktober 107.
Gen. Gilsbach, dient Graf Philipp von Katzenelnbogen in der Mainzer Stiftsfehde mit 4 Pferden1, im Dienste Landgraf Heinrichs III. 1472 Juli 142, schickt [1474] auf Ersuchen des Landgrafen seinen Vetter Peter von Seelbach, der nach Neuß beordert wird3. Deinhard ist im März 1478 Führer einer Schar, die Erzbischof Ruprecht von Köln auf seinem Rückzug von Köln im Rheingau gefangen nimmt und nach Driedorf überführt4. Im landgräflichen Dienst noch 14805, 1483 August 246, 1487 Oktober 107.
Nachweise
Fußnoten
- Demandt, Katz. Regg. Nrr. 5188/2, 5210/13. ↑
- Rechn. I, Driedorf (39/6 Bl. 3v.). ↑
- Rechn. I, Marburg Kammerschreiber (3/7 Bel. zu 1477 Dezember 29). ↑
- Rechn. I, Driedorf (39/10 Bl. 6v. und insbesondere Bl. 9v.). In der Woche vor Ostern (März 22) war Gilsbach zusammen mit dem Kellner von Driedorf des bischofs von Koln halben nach Marburg beordert (siehe auch Johann von Walderdorf). – Nach dem „Auszug ... etzlicher ... handlungen“ (H 57 Bl. 53v.) = hessische Congeries (ZHG 7, 1858) S. 346 soll Ruprecht mit Wissen Landgraf Heinrichs durch dessen reisigen Knecht N. Buchenauer und seinen Helfern auf dem Hartmannsrod gefangen und nach Blankenstein gebracht worden sein. Buchenauer aber habe vom Landgrafen außer Geld und Frucht das Schultheißenamt zu Dierdorf, (nicht Driedorf, aber auch nicht Treffurt, wie Kuchenbecker, Anal. Hass. I S. 22 druckt) auf Lebenszeit erhalten. Dierdorf war jedoch nicht hessisch oder kölnisch, sondern wiedisch. Außerdem gibt der „Auszug“ das Todesjahr Ruprechts mit 1478 falsch an, denn er starb Mitte Oktober 1480 auf Blankenstein, da am 18. Oktober ein Eilbote von Marburg nach Bonn (zu dem im August d. J. zum Kölner Erzbischof gewählten Landgraf Hermann von Hessen) gesandt wurde, als myn herre von Collen gestorben was (Rechn. I, Marburg Kammerschreiber 2/5 Bl. 47). ↑
- Rechn. I, Driedorf (39/11 Bl. 4v.). ↑
- Ebd. 39/13 Bl. 12v. ↑
- Ebd. 39/17 Bl. 8, 8v. Er wohnt zu Neunkirchen und wird hier (und auch sonst) nur Gilsbach genannt. ↑
Quellen
Literatur
- Demandt, Der Personenstaat der Landgrafschaft Hessen im Mittelalter. Ein „Staatshandbuch“ Hessens vom Ende des 12. bis zum Anfang des 16. Jahrhunderts, Teil 2, Marburg 1981, S. 810, Nr. 2837.
- Demandt, Regesten der Grafen von Katzenelnbogen 1060–1486, Bd. 2: 1418–1482, Wiesbaden 1954
- Nebelthau, Die hessische Congeries, in: Zeitschrift des Vereins für Hessische Geschichte und Landeskunde 7 (1858), S. 309-384
- Johann Philipp Kuchenbecker, Analecta Hassiaca I, Marburg 1728
Nachnutzung
Rechtehinweise
Metadaten: Hessisches Institut für Landesgeschichte, CC BY-SA 4.0
Zitierweise
Empfohlene Zitierweise
„Seelbach, Deinhard von“, in: Hessische Biografie <https://lagis.hessen.de/de/personen/hessische-biografie/alle-eintraege/22553_seelbach-deinhard-von> (aufgerufen am 22.04.2026)
Kurzform der URL für Druckwerke
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