Schenk zu Schweinsberg, Guntram

 
belegt seit
13.7.1369
gestorben
16.5.1404
Beruf
Ritter, Kriegshelfer

Andere Namen

Weitere Namen

Schenk zu Schweinsberg gen. Stam, Guntram

Wirken

Lebensorte

Merlau

Familie

Vater

Verwandte

Leben

Aus der Biografie

Biogramm bei Demandt, Personenstaat
Ritter, gen. Stam1, erhält 1369 Juli 13 zusammen mit Ruprecht von Hirzenhain von Landgraf Heinrich II. das Haus Merlau zum Pfand und löst kurz vor 1374 Oktober 11 Ruprechts Anteil ein2. 1393 April 16 wird Guntram zusammen mit seinen Brüdern Eberhard und Heidenreich von Landgraf Hermann für die 500 fl., die sie am Dorfe Weimar, und die 450 Pfd., die sie auf dem Schloß Merlau stehen haben, das Haus Merlau mit dem Dorf Flensingen zum Pfand gesetzt3.1396 löst Landgraf Hermann die Hälfte von Merlau wieder ein und bekundet demgemäß 1397 Januar 1, daß er Guntram für 250 fl. und 225 Pfd. Heller (also die Hälfte der vorgenannten Beträge) [nur noch] die Hälfte von Merlau und Flensingen versetzt hat4. Guntram ist Helfer Landgraf Hermanns im Mainzer Kriege seit 1401 und ist darin 1404 Mai 26 vor Neustadt gefallen4.

Nachweise

Fußnoten

  1. Schenk-Knetsch, Stammtafeln IV/16.
  2. Weiß, Gerichtsverfassung S. 210.
  3. Urkk., Passiv-Schuldverschreibungen: Schenk zu Schweinsberg.
  4. Ebd.
  5. Ebd.

Literatur

Nachnutzung

Rechtehinweise

Metadaten: Hessisches Institut für Landesgeschichte, CC BY-SA 4.0

Zitierweise

Empfohlene Zitierweise

„Schenk zu Schweinsberg, Guntram“, in: Hessische Biografie <https://lagis.hessen.de/de/personen/hessische-biografie/alle-eintraege/22338_schenk-zu-schweinsberg-guntram> (aufgerufen am 17.04.2026)

Kurzform der URL für Druckwerke

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