Schenk zu Schweinsberg, Guntram I.
belegt seit
1239 gestorben
1272 Beruf
SchenkLeben
Aus der Biografie
Biogramm bei Demandt, Personenstaat
Schenk zu Schweinsberg, Guntram (I.)1, Sohn Guntrams von Marburg, Bruder Krafts von Schweinsberg2. Guntram ist 1239 landgräflich thüringischer Schenk3, 1249 Januar 12 wird er von der Herzogin Sophie als ihr Schenk bezeichnet4; nennt sich seit 1249 Juli 12 Schenk zu Schweinsberg4, daneben aber auch von Grünberg5. 1252 September 4 ist er mit der Landgräfin Sophie auf der Wartburg, als diese mit Markgraf Heinrich von Meißen über das thüringisch-hessische Erbe verhandelt6. 1250/52 scheint er auch gräflich ziegenhainischer Schenk geworden zu sein7. Als Guntramus pincerna dictus de Sweynesberg wird er zuletzt 1269 in einer in Grünberg ausgestellten Urkunde erwähnt8 und war 1272 tot9.
Schenk zu Schweinsberg, Guntram (I.)1, Sohn Guntrams von Marburg, Bruder Krafts von Schweinsberg2. Guntram ist 1239 landgräflich thüringischer Schenk3, 1249 Januar 12 wird er von der Herzogin Sophie als ihr Schenk bezeichnet4; nennt sich seit 1249 Juli 12 Schenk zu Schweinsberg4, daneben aber auch von Grünberg5. 1252 September 4 ist er mit der Landgräfin Sophie auf der Wartburg, als diese mit Markgraf Heinrich von Meißen über das thüringisch-hessische Erbe verhandelt6. 1250/52 scheint er auch gräflich ziegenhainischer Schenk geworden zu sein7. Als Guntramus pincerna dictus de Sweynesberg wird er zuletzt 1269 in einer in Grünberg ausgestellten Urkunde erwähnt8 und war 1272 tot9.
Nachweise
Fußnoten
- Vgl. Schenk-Knetsch, Stammtafeln II/1. – K. A. Eckhardt, Die Schenken zu Schweinsberg (HJL 3, 1953). ↑
- So ausdrücklich 1252 April 15 (Franz, Haina I Nr. 193). Bereits 1258 Oktober 4 wird Krafts Witwe Bertha erwähnt (ebd. Nr. 286). In keiner Hainaer Urkunde (ebd. Nrr. 121, 152, 181, 184, 193) wird Kraft als Schenk bezeichnet. ↑
- Grotefend-Rosenfeld LR Nr. 18 (Guntramus pincerna noster). ↑
- Ebd. Nr. 23, 24 sowie mehrfach 1252 (ebd. Nr. 39) und Franz, Haina I Nr. 193. ↑
- Ebd. Nr. 23, 24 sowie mehrfach 1252 (ebd. Nr. 39) und Franz, Haina I Nr. 193. ↑
- Franz, Haina I Nr. 197 und Böhmer-Lau, Frankfurter UB I Nr. 156. ↑
- Grotefend-Rosenfeld LR Nr. 39. ↑
- Franz, Haina I Nr. 197. Bemerkenswert ist, daß Guntram nach 1252 nicht mehr in landgräflichen Urkunden erscheint. ↑
- Franz, Haina I Nr. 545. ↑
- Siehe Anm. 1. ↑
Literatur
- Demandt, Der Personenstaat der Landgrafschaft Hessen im Mittelalter. Ein „Staatshandbuch“ Hessens vom Ende des 12. bis zum Anfang des 16. Jahrhunderts, Teil 2, Marburg 1981, S. 741, Nr. 2627
- Gundlach, Die hessischen Zentralbehörden von 1247 bis 1604, Bd. 3: Dienerbuch, Marburg 1930, S. 231
- Grotefend/Rosenfeld, Regesten der Landgrafen von Hessen, Bd. 1: 1247–1328, Marburg 1929
- Franz (Bearb.), Kloster Haina. Regesten und Urkunden, Bd. 1: 1144–1300, Marburg 1962
- Eckhardt, Die Schenken zu Schweinsberg, in: Hessisches Jahrbuch für Landesgeschichte 3 (1953), S. 96-149
Weblinks
Nachnutzung
Rechtehinweise
Metadaten: Hessisches Institut für Landesgeschichte, CC BY-SA 4.0
Zitierweise
Empfohlene Zitierweise
„Schenk zu Schweinsberg, Guntram I.“, in: Hessische Biografie <https://lagis.hessen.de/de/personen/hessische-biografie/alle-eintraege/22334_schenk-zu-schweinsberg-guntram-i> (aufgerufen am 19.04.2026)
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