Reckerode, Hans von
belegt seit
24.8.1372 belegt bis
22.12.1382 Beruf
Amtmann, PfandinhaberLeben
Aus der Biografie
Biogramm bei Demandt, Personenstaat
Hans von Reckerode und Hartrad von Muterode bekunden 1372 August 24, daß ihnen die Landgrafen Heinrich II. und Hermann II. die Ämter Rotenburg und Friedewald befohlen haben. Sie sollen den Landgrafen zu ihren Kriegen 60 Gewappnete halten und verköstigen1. 1373 Februar 18 bekunden Ritter Albrecht (Apel) von Reckerode und seine Brüder Hans und Berthold (Tolde) sowie die Brüder Hartrad, Ludwig (Lutze) und Albrecht (Apel) von Muterode, daß ihnen Landgraf Heinrich 400 Mark – je 4 Pfd. Hlr. Rotenburger Währung auf die Mark gerechnet – schuldet, wofür er ihnen jährlich 50 Mark aus den Gefällen von Stadt und Gericht Rotenburg und Friedewald geben will2. 1374 Juni 2 vergleicht sich Hans von Reckerode mit den Landgrafen Heinrich und Hermann auf eine Schadensersatzleistung für seine Kriegshilfe [im Sternerkrieg] aus den Ämtern Rotenburg und Friedewald in Höhe von 1610 Mark, die ihm die Landgrafen auf ihre Städte angewiesen haben3. Seit 1382 Dezember 22 ist er (zusammen mit Klaus von dem Leibolz) Pfandinhaber eines Viertels der mainzischen Burg Bischofstein auf dem Eichsfeld4.
Hans von Reckerode und Hartrad von Muterode bekunden 1372 August 24, daß ihnen die Landgrafen Heinrich II. und Hermann II. die Ämter Rotenburg und Friedewald befohlen haben. Sie sollen den Landgrafen zu ihren Kriegen 60 Gewappnete halten und verköstigen1. 1373 Februar 18 bekunden Ritter Albrecht (Apel) von Reckerode und seine Brüder Hans und Berthold (Tolde) sowie die Brüder Hartrad, Ludwig (Lutze) und Albrecht (Apel) von Muterode, daß ihnen Landgraf Heinrich 400 Mark – je 4 Pfd. Hlr. Rotenburger Währung auf die Mark gerechnet – schuldet, wofür er ihnen jährlich 50 Mark aus den Gefällen von Stadt und Gericht Rotenburg und Friedewald geben will2. 1374 Juni 2 vergleicht sich Hans von Reckerode mit den Landgrafen Heinrich und Hermann auf eine Schadensersatzleistung für seine Kriegshilfe [im Sternerkrieg] aus den Ämtern Rotenburg und Friedewald in Höhe von 1610 Mark, die ihm die Landgrafen auf ihre Städte angewiesen haben3. Seit 1382 Dezember 22 ist er (zusammen mit Klaus von dem Leibolz) Pfandinhaber eines Viertels der mainzischen Burg Bischofstein auf dem Eichsfeld4.
Nachweise
Fußnoten
Literatur
- Demandt, Der Personenstaat der Landgrafschaft Hessen im Mittelalter. Ein „Staatshandbuch“ Hessens vom Ende des 12. bis zum Anfang des 16. Jahrhunderts, Teil 1, Marburg 1981, S. 659, Nr. 2352
- Falk, Die Mainzer Behördenorganisation in Hessen und auf dem Eichsfelde bis zum Ende des 14. Jahrhunderts, Marburg 1930
- Gundlach, Die hessischen Zentralbehörden von 1247 bis 1604, Bd. 3: Dienerbuch, Marburg 1930, S. 200 f.
Nachnutzung
Rechtehinweise
Metadaten: Hessisches Institut für Landesgeschichte, CC BY-SA 4.0
Zitierweise
Empfohlene Zitierweise
„Reckerode, Hans von“, in: Hessische Biografie <https://lagis.hessen.de/de/personen/hessische-biografie/alle-eintraege/22020_reckerode-hans-von> (aufgerufen am 17.04.2026)
Kurzform der URL für Druckwerke
https://lagis.hessen.de/resolve/de/bio/22020