Raunheimer, Adam
belegt seit
23.4.1479 belegt bis
25.1.1504 Beruf
Kellner, SchultheißAndere Namen
Weitere Namen
Ruwenheimer, Adam
Heldenbergen, Adam%von
Weilnau, Adam%von
Wirken
Lebensorte
Heldenbergen; Ober-Rosbach
Familie
Verwandte
Raunheimer, Johannes <Sohn>, Weineinkäufer
Nachweise
Fußnoten
- Er heißt meist Adam von Heldenbergen oder einfach Adam. Der volle Name im Rezeß von 1494 (Rechn. I, Oberrosbach 85/12 Bl. 1). Er heißt aber auch Adam von Weilnau und wird als solcher 1482 (Rechn. I, Ämterrezesse 9/41) und 1492 Januar 21 (Rechn. I, Butzbach 36/5c Bel.) als Kellner zu Altweilnau und 1495 März 24 als Kellner zu Oberrosbach und Altweilnau bezeichnet (Rechn. I, Ämterrezesse 9/50 Bl. 14). – 1492 Januar 21 wird der Schultheiß zu Oberrosbach als sein Schwiegersohn bezeichnet (Rechn. I, Eppstein 43/17). ↑
- Mit den zugehörigen Kellereiorten Altweilnau, Camberg und Wehrheim. ↑
- HStA. Wiesbaden, Abt. 171 C 1027 Bl. 2. ↑
- Ebd. C 1027 Bl. 22. ↑
- Rechn. I, Oberrosbach (86/8 Bel.). ↑
- Ebd. In diesem Jahre ist sein Sohn Johannes wiederholt in seinem Auftrage als Weineinkäufer tätig (ebd.). ↑
- Rechn. I, Oberrosbach (85/12 Bl. 1). ↑
- Ebd. 86/1 Bl. 6 und 86/2 Bl. 7. Sein Lohn betrug 24 fl. und 5 MI. Korn und 12 MI. Hafer, soweit ihn die Kellereirechnung ausweist. ↑
- Best. 257, Fragmenta actorum des Hofgerichts Bd. II Nr. 41. ↑
- Rechn. I, Oberrosbach (86/5 Bl. 1). Er rechnet als Kellner ab für sich und seinen Schwiegersohn Asmus Graidt vom Kellneramt zu Oberrosbach. Asmus war dort sein Gehilfe. – In seinem Abschluß vermerkt er auch, womit er die Kellerei während seiner Amtszeit gemehrt hat, darunter mit einem Gut, das ein Graf von Diez vor mehr als 100 Jahren versetzt hatte, dessen landgräflicher Anteil er mit 16 fl. 8 Tn. eingelöst hat. Es trägt jährlich 20 Achtel Korn und 20 Achtel Hafer und muß von den Bewohnern von Wehrheim auf deren Kosten bebaut werden. Dann folgen Bemerkungen über die Besetzung von Wehrheim und die Verlegung des Sitzes der Kellerei von Altweilnau nach Oberrosbach unter Landgraf Wilhelm III. [oder schon Landgraf Heinrich III.?]: und hayt byßher eyn schultheiß eyn reysigen knecht zcu Werheym in gehabt. Und so m. gn. h. seliger ... haben wolte, ich solt von Altweilnaue geyn Roispach komen, die kelnerii doe hene gelacht, hayt sin gnade das schultheißenampt zcu Werheym nach gelaissen mich zcu gebruchen myt dem gedinge, daß ich eyn knecht wole gerust myt pherde und harneß von solichem ampt halten mussen, myt andern reysigen Inechten zu ryten zcu wilcher zyt, tage und nacht, ich angesprochen worden byn. ↑
Quellen
- HHStAW Bestand 171 Nr. C 1027
- HStAM Bestand Rechn. I Nr. 36/5
- HStAM Bestand Rechn. I Nr. 43/17
- HStAM Bestand Rechn. I Nr. 85/12
- HStAM Bestand Rechn. I Nr. 86/1
- HStAM Bestand Rechn. I Nr. 86/2
- HStAM Bestand Rechn. I Nr. 86/5
- HStAM Bestand Rechn. I Nr. 86/8
- HStAM Bestand Rechn. I Nr. 9/50
- HStAM Bestand Rechn. I Nr. 9/41
Literatur
Nachnutzung
Rechtehinweise
Metadaten: Hessisches Institut für Landesgeschichte, CC BY-SA 4.0
Zitierweise
Empfohlene Zitierweise
„Raunheimer, Adam“, in: Hessische Biografie <https://lagis.hessen.de/de/personen/hessische-biografie/alle-eintraege/22014_raunheimer-adam> (aufgerufen am 15.04.2026)
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