Pucker, Johann

 
belegt seit
14.3.1463
belegt bis
16.12.1490
Beruf
Kammerknecht, Vogt, Schultheiß, Rat

Andere Namen

Weitere Namen

Pucker, Henne
Pugkir, Johann
Peüker, Johann
Bucker, Johann

Wirken

Funktion

  • Waldau, Vogt, 1473
  • Kassel, Schultheiß, 1476-1481
  • Trendelburg, Schultheiß, 1483-1485

Lebensorte

Trendelburg; Waldau (Kassel); Kassel; Grebenstein

Familie

Partner

N.N., Else

Verwandte

  • Pucker, Gottschalk <Sohn>
  • Pucker, Johann <Sohn>

Leben

Aus der Biografie

Biogramm bei Demandt, Personenstaat
Wird 1463 März 14 mit dem Scherer und dem Koch des Landgrafen „Wissender“ des Freistuhls Freienhagen1; im Dienst Landgraf Ludwigs II. 1463/642, 14663, 1469 Oktober 54. Torknecht bzw. Kammerknecht Landgraf Ludwigs II. 1469 Juli 165, 1470 Juni 226, 14717. Vogt zu Waldau 14738; Schultheiß zu Kassel 1476 Juli 89, 1477 Dezember 1810, 1478 Februar 2511, 1479 April 212, 1480 Dezember 1113, 1481 Juni 514. Landgräflicher Rat 1479 Juni 1215. Schultheiß zu Grebenstein 1483 Juni 2416 bis Oktober 1517, Schultheiß zu Trendelburg seit 1483 Oktober 1518 bis 148519. Schultheiß und Aufseher des landgräflichen Bauwesens zu Eschwege 1489 März 1520, Schultheiß zu Lichtenau 1490 Dezember 1821, 1491 Juli 2522, Dezember 1623.

Nachweise

Fußnoten

  1. Rechn. I, Wolfhagen (115/6 Bl. 24v.). Er muß also schon längere Zeit engere Beziehungen zum Landgrafen gehabt und wie die anderen zum Hofgesinde – und also wohl als Türknecht – gehört haben.
  2. Rechn. I, Melsungen (81/24, 81/25). – Ebd. Kassel Kammerschreiber (11/4 Bl. 7), wo seine beiden Knechte (!) Hans von Nieß und Hermann genannt werden.
  3. Rechn. I, Eschwege (44/7 Bl. 67).
  4. Rechn. I, Melsungen (82/9 Bl. 18v.).
  5. Rechn. I, Rotenburg (91/4 Bl. 8v.).
  6. Becker, Die Riedesel II Nr. 1092. Hier wird auch seine Frau Else genannt. – 1472 März 28 bekunden Johann und Else Pucker und ihre Söhne Gottschalk und Johann, daß sie Heinrich Küchenmeister zu Fulda das Burggut mit Garten zu Fulda bei der neuen Burg in der Rittergasse für 40 fl. verkauft haben (Kopiar 435 fol. 308v.).
  7. Rechn. I, Gießen (51/6 Bl. 3v.).
  8. Rechn. I, Reichenbach (87/3 Bl. 33). – Im April 1475 gehört er mit Thiele Koch und Werner Elmann zu den Schafzählern im Amte Lichtenau (Rechn. I, Lichtenau 71/9 Bl. 30).
  9. Kopiar L 5 Bl. 69b.
  10. Rechn. I, Driedorf (39/9 Bl. 11).
  11. Rechn. I Eschwege (44/12 Bl. 43v.).
  12. Rechn. I, Kassel Kammerschreiber (12/2 Bel.).
  13. Best. 105 II, Fritzlar Offizialat.
  14. Rechn.I, Ziegenhain (118/14 Bl. 13v. hinten).
  15. Rechn. I, Kassel Kammerschreiber (12/2 Bel.).
  16. Rechn. I, Grebenstein (54/9 Bl. 3). – Hier heißt es ferner (Bl. 13v.) zu Oktober 13: ist Sweyß [des Jägers] husfrauwe und Henne Puckers schulzen frauwe komen und wulden na sanct Jacob. – Von dort waren am 3. September (Bl. 12) gekommen: Pucker schult(heiß) mitsampt dem stadschriber von Cassel.
  17. Rechn. I, Grebenstein (54/9 Bl. 14, 14v.). Ihm folgt Hentze Niet.
  18. Rechn. I, Trendelburg (108/5 Bl. 2).
  19. Rechn. I, Trendelburg (108/6).
  20. Rechn. I, Eschwege (44/21 Bel.).
  21. Rechn. I, Melsungen (81/12 Bl. 22).
  22. Rechn. I, Reichenbach (87/5 Bl. 19 und 20v.). Seine Beziehungen zum Bauwesen und auch zu Eschwege klingen vielfach an (etwa ebd. Bl. 25).
  23. Rechn. I, Spangenberg (100/1 Bl. 23).

Quellen

Literatur

Nachnutzung

Rechtehinweise

Metadaten: Hessisches Institut für Landesgeschichte, CC BY-SA 4.0

Zitierweise

Empfohlene Zitierweise

„Pucker, Johann“, in: Hessische Biografie <https://lagis.hessen.de/de/personen/hessische-biografie/alle-eintraege/21965_pucker-johann> (aufgerufen am 19.04.2026)

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