Strube, Otto Friedrich
geboren
4.1764 Kassel gestorben
5.1818 Vacha Beruf
Jurist, Auditor, Rentmeister Konfession
evangelischWirken
Werdegang
- geboren zwischen 5. und 12.4.1764
- 15.4.1782 Jurastudium an der Universität Marburg
- 13.3.1787 Eintritt in den Militärdienst als Regimentsquartiermeister
- 1788 zur Garde du Korps versetzt
- 23.12.1791 Auditor und Regimentsquartiermeister beim Garde-Grenadier-Regiment
- 1792-1795 Feldzug in der Champagne, Erstürmung von Frankfurt am Main, Belagerung von Mainz, Feldzüge in Flandern und Westfalen
- 1796 Garnisonsauditor in Kassel, schied 1798 aus
- Amtmann und Rentmeister in Borken
- beteiligte sich 1809 am Dörnbergschen Aufstand
- 1812 am Distrikt-Tribunal in Uelzen
- erhielt 1813 sein altes Amt in Borken wieder
- 1815 in gleicher Funktion in Vacha
- fällte während des hessischen Soldatenaufstands 1806 über den Borkener Kanonier Kaufmann ein so ungünstiges Urteil, dass dieser hingerichtet wurde
- 1813, nach seiner Rückkehr nach Borken, wollten die Eltern Kaufmanns ihn verklagen
- er war daher in Borken nicht mehr haltbar und wurde infolgedessen nach Vacha versetzt
- starb in Vacha als Justizamtmann in Sachsen-weimarischen Diensten
Familie
Vater
Strube, Johann Hermann, 1734–1805, Kauf- und Handelsmann, Mitglied des Lombard
Mutter
Iba, Gertrude Elisabeth, 1731–1790, Witwe des N.N. Gräbe
Partner
Appel, Sophia Henriette Maria, (⚭ Kassel 4.1799) * 1771, Tochter des Johann Georg Appel, Buchhalter in Kassel
Nachweise
Literatur
- Wannagat (Hrsg.), Kassel als Stadt der Juristen (Juristinnen), Köln u. a. 1990, S. 518
Nachnutzung
Rechtehinweise
Metadaten: Hessisches Institut für Landesgeschichte, CC BY-SA 4.0
Zitierweise
Empfohlene Zitierweise
„Strube, Otto Friedrich“, in: Hessische Biografie <https://lagis.hessen.de/de/personen/hessische-biografie/alle-eintraege/21472_strube-otto-friedrich> (aufgerufen am 12.04.2026)
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