Keseberg, Gumprecht von

 
belegt seit
29.3.1344
belegt bis
19.5.1355
Beruf
Ritter, Vogt
GND-Explorer
1396266038

Wirken

Lebensorte

Geismar

Familie

Partner

N.N., Gertrud

Verwandte

Keseberg, Wittekind von <Bruder>, Vogt

Leben

Aus der Biografie

Biogramm bei Demandt, Personenstaat
Ritter, Vogt zu Geismar, und sein Bruder Wittekind bekennen 1344 März 29, dem Landgrafen Heinrich II. ihre Hälfte des Hauses Hessenstein und des Gerichtes zu Geismar für 450 Pfd. übergeben zu wollen1, d. h. sie gestehen dem Landgrafen das Wiedereinlösungsrecht an der den Ausstellern und Ludwig von Momberg verpfändeten Hälfte von Hessenstein und dem Gericht Geismar zu. 1355 Mai 18/19 verkaufen Gumprecht und Wittekind, Vögte von Keseberg, Landgraf Heinrich das halbe Gericht Geismar, wobei Gumprechts Gemahlin Gertrud auf ihr Wittum an dieser Hälfte verzichtet2. Kurz darauf versetzt der Landgraf diese Hälfte an den Frankenberger Bürger Heinrich von Battenberg3.

Nachweise

Fußnoten

  1. Urkk., Gen.-Rep. Hessenstein.
  2. Urkk., Gen.-Rep. Geismar. – 1360 April 24 verkaufen Wittekind Vogt von Keseberg und die Erben Gumprechts die andere Hälfte des Gerichtes Geismar an Erzbischof Gerlach von Mainz, der sie 1360 Juni 25 zusammen mit Rosenthal an Hermann von Falkenberg verpfändet (Vigener, Mainzer Regg. Nrr. 1281, 1303).
  3. Urkk., Gen. Rep. Geismar (1355 nach Mai 19). Das heißt also, daß Battenberg die Kaufsumme vorgelegt hatte und dafür das halbe Gericht als Pfand erhielt.

Literatur

Nachnutzung

Rechtehinweise

Metadaten: Hessisches Institut für Landesgeschichte, CC BY-SA 4.0

Zitierweise

Empfohlene Zitierweise

„Keseberg, Gumprecht von“, in: Hessische Biografie <https://lagis.hessen.de/de/personen/hessische-biografie/alle-eintraege/21106_keseberg-gumprecht-von> (aufgerufen am 22.04.2026)

Kurzform der URL für Druckwerke

https://lagis.hessen.de/resolve/de/bio/21106