Junker, Henne
Andere Namen
Weitere Namen
Junkers Henn
Junghershenn
Wirken
Lebensorte
Ober-Ohmen
Leben
Aus der Biografie
Biogramm bei Demandt, Personenstaat
Im landgräflichen Dienst 1486 November 161, gehört 1488 zu den hessischen Geleitsreitern in der Wetterau2, ist 1489 Schultheiß zu Ober-Ohmen3, wird 1491 Februar 7 von Landgraf Wilhelm III. wegen seiner bisherigen Dienste [erneut] zum Schultheißen von Ober-Ohmen bestellt. Er verschreibt ihm das Amt mit denselben Rechten, wie sie der Schultheiß unter dem † Junker Hermann Riedesel innegehabt hat, und wird ihn nicht entsetzen. Wird das Gericht jedoch wieder eingelöst, wird er das Schultheißenamt im Gericht Felda (Felle) erhalten, so wie er es vormals innehatte und wie ihm dann das Amt zu Nieder-Ohmen verschrieben worden ist. Der Landgraf wird ihm ein Pferd halten, ihn aber, wenn er wegen Schäden, Krankheit oder Alter gebrechlich wird, schonen (ritens und wagens gnediglich ubersehin)4. Schultheiß zu Felda 1498 September 155. Im landgräflichen Dienst als Schultheiß von Eschenrod (Eischerode) noch 1514 August 126 und 1515 März 27.
Im landgräflichen Dienst 1486 November 161, gehört 1488 zu den hessischen Geleitsreitern in der Wetterau2, ist 1489 Schultheiß zu Ober-Ohmen3, wird 1491 Februar 7 von Landgraf Wilhelm III. wegen seiner bisherigen Dienste [erneut] zum Schultheißen von Ober-Ohmen bestellt. Er verschreibt ihm das Amt mit denselben Rechten, wie sie der Schultheiß unter dem † Junker Hermann Riedesel innegehabt hat, und wird ihn nicht entsetzen. Wird das Gericht jedoch wieder eingelöst, wird er das Schultheißenamt im Gericht Felda (Felle) erhalten, so wie er es vormals innehatte und wie ihm dann das Amt zu Nieder-Ohmen verschrieben worden ist. Der Landgraf wird ihm ein Pferd halten, ihn aber, wenn er wegen Schäden, Krankheit oder Alter gebrechlich wird, schonen (ritens und wagens gnediglich ubersehin)4. Schultheiß zu Felda 1498 September 155. Im landgräflichen Dienst als Schultheiß von Eschenrod (Eischerode) noch 1514 August 126 und 1515 März 27.
Nachweise
Fußnoten
- Rechn. I, Marburg Kammerschreiber (2/7 Bl. 89). Er gehört zu den Knechten, die ubir den von Westirburg dinen sulten. ↑
- Rechn. I, Oberrosbach (85/7 Bl. 25). ↑
- HStA Wiesbaden Best. 171, C 1027 Bl. 237. ↑
- Urkk., Bestallungen. Sein Siegel zeigt im Feld eine heraldische, gefüllte Rose. ↑
- Becker, Die Riedesel II Nr. 1581. ↑
- Eckhardt, Oberhessische Klöster III Nr. 791. ↑
- Rechn. I, Kassel Kammerschreiber (11/11 Bl. 64v.). – Er erhält Pferdeschadensersatz, damit er sich für den landgräflichen Dienst wieder beritten machen kann. ↑
Quellen
Literatur
- Demandt, Der Personenstaat der Landgrafschaft Hessen im Mittelalter. Ein „Staatshandbuch“ Hessens vom Ende des 12. bis zum Anfang des 16. Jahrhunderts, Teil 1, Marburg 1981, S. 427, Nr. 1480.
- Eckhardt, Die oberhessischen Klöster III: Regesten, Marburg 1977
- Becker, Die Riedesel zu Eisenbach, Bd. 2: Riedeselisches Urkundenbuch 1200 bis 1500, Offenbach am Main 1924
Nachnutzung
Rechtehinweise
Metadaten: Hessisches Institut für Landesgeschichte, CC BY-SA 4.0
Zitierweise
Empfohlene Zitierweise
„Junker, Henne“, in: Hessische Biografie <https://lagis.hessen.de/de/personen/hessische-biografie/alle-eintraege/21005_junker-henne> (aufgerufen am 17.04.2026)
Kurzform der URL für Druckwerke
https://lagis.hessen.de/resolve/de/bio/21005