Homberg, Eberhard von

 
belegt seit
vor 1231
belegt bis
14.9.1264
Beruf
Schultheiß, Schöffe
GND-Explorer
1395416370

Wirken

Funktion

  • Homberg (Efze), Schultheiß, 1231-1246

Lebensorte

Homberg (Efze)

Familie

Verwandte

Leben

Aus der Biografie

Biogramm bei Demandt, Personenstaat
Homberg, Eberhard von1, Schultheiß (villicus, sculthetus) zu Homberg vor 12312, 1233 Februar 253, 12354, 12385, 1244 Juni 36, 12467; gleichwohl wird er schon 1244 als ehemaliger Schultheiß bezeichnet8, desgleichen 12479 und seitdem häufig so in Homberger Zeugenreihen bis 1264 September 1410, doch kommt er 1254 März 24 auch wieder einmal mit dem Schultheißentitel vor11. Hier erscheint er erstmals (mit seinem Sohn Wiegand)12 unter den Homberger Schöffen.

Nachweise

Fußnoten

  1. Wird von Helbig, Amt Homberg S. 39 mit größter Wahrscheinlichkeit der Familie des Rentwig von Homberg (siehe dort) zugerechnet. Aus dieser Verbindung leitet Helbig das Schultheißenamt für Eberhard und seinen Sohn Wiegand sowie weiterer Mitglieder seiner Familie sicher zu Recht her, da Eberhard den Titel auch dann führt, wenn andere das Amt innehatten oder neben ihm versahen. Deutlich zeichnet sich die Tendenz ab, den Titel zum Familiennamen werden zu lassen, da Eberhard meist nur als Eberhardus villicus und nur selten mit seinem ursprünglichen Namen Eberhard von Homberg genannt wird (vgl. dazu die folgenden Anm. 4, 7). Siehe auch unter Ludwig, Vogt.
  2. Franz, Haina I Nrr. 56, 61. – Urkk., Kloster Kappel.
  3. Urkk., Kloster Kappel. Es handelt sich um eine Urkunde Landgraf Konrads d. J. von Thüringen (Dobenecker, Reg. Thur. III Nr. 340).
  4. Dobenecker, Reg, Thur. III. Nr. 578. Hier wird er mit vollem Namen als Eberhard von Homberg, aber ohne Amtsbezeichnung unter den Zeugen in einer in Rotenburg ausgestellten Urkunde Landgraf Konrads d. J. von Thüringen aufgeführt.
  5. Franz, Haina I Nr. 102 (villicus).
  6. Ebd. Nr. 144 (Schultheiß zu Homberg).
  7. Ebd. Nr. 160 (mit Titel). Im Mai 1246 befand sich Eberhard von Homberg (so, aber ohne Titel) im Gefolge König Heinrich [Raspes] in Wolfhagen (Dobenecker Reg. Thur. III Nr. 1309). Mit vollem Namen Eberhard von Homberg nennt ihn auch eine Urkunde von 1251 September 8. (Urkk., Kloster Kappel).
  8. 1244 September 12 wird er zusammen mit seinem Sohn Wiegand genannt, aber nur dieser wird als villicus bezeichnet, 1244 s. d. heißen beide ehemalige Schultheiße (Urkk., Kloster Kappel).
  9. Diese 1247 in Homberg ausgestellte Urkunde, in der Eberhard und Konrad als ehemalige villici bezeichnet werden, ist datiert: Anno primo Heinrici quondam Thuringie lantgravii in regem Romanorum electi. (Urkk., Kloster Breitenau).
  10. Vgl. Franz a. a. O. Nrr. 225, 226, 231, 245, 247, Urkk. des Klosters Kappel von 1254 August 11, November 26, Dezember 11, 1255 Mai 2, 1256 s. d., 1262 Februar 10, September 15 und Schultze, Kasseler Klöster Nr. 1406 (1256 Juni 18).
  11. Urkk., Kloster Kappel. Während er hier an der Spitze der Schöffen stehend als scultetus bezeichnet wird, sein anschließend genannter Sohn Wiegand keinen Titel führt, heißt Eberhard 1254 August 11 wieder ehemaliger Schultheiß (ebd.) und wird auch an der Spitze der Homberger Schöffen stehend in einer Urkunde von 1254 November 18 so genannt (ebd.). Ausdrücklich als Schöffe wird Eberhard auch 1259 Juni 20 bezeichnet. (Franz a.a.O. Nr. 304).
  12. Siehe dort.

Literatur

Nachnutzung

Rechtehinweise

Metadaten: Hessisches Institut für Landesgeschichte, CC BY-SA 4.0

Zitierweise

Empfohlene Zitierweise

„Homberg, Eberhard von“, in: Hessische Biografie <https://lagis.hessen.de/de/personen/hessische-biografie/alle-eintraege/20831_homberg-eberhard-von> (aufgerufen am 15.04.2026)

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