Hollauch, Johann
belegt seit
19.11.1436 gestorben
25.4.1457 Beruf
Altarist, Rentschreiber, Vikar, Pfarrer, Priester GND-Explorer
1395385726Andere Namen
Weitere Namen
Hollach, Johann
Holleych, Johann
Hollich, Johann
Holloich, Johann
Hollouch, Johann
Wirken
Funktion
- Romrod, Rentschreiber, 1436
Lebensorte
Fritzlar; Romrod
Familie
Verwandte
Hollauch, Thielmann <Bruder>, * um 1410 Felsberg, † um 1456, Jurist, Notar, Kanzler
Leben
Aus der Biografie
Biogramm bei Demandt, Personenstaat
Bruder Thielmanns, Altarist in Fritzlar1, Rentschreiber in Romrod 1436 November 192. Vikar des Stiftes Kaufungen 1443 September 263 und Pfarrer des Hl.-Geist-Spitals vor Fritzlar 1443 November 224. Priester zu Fritzlar 1452 Juni 65 und Inhaber dreier Altäre daselbst 14536, darunter des Hauptaltars in der Fritzlarer Johanneskirche am Friedhof, als dessen Wohltäter und Rektor er sich auf seinem Grabstein bezeichnet, gemäß dessen Umschrift er 1457 April 25 gestorben ist7.
Bruder Thielmanns, Altarist in Fritzlar1, Rentschreiber in Romrod 1436 November 192. Vikar des Stiftes Kaufungen 1443 September 263 und Pfarrer des Hl.-Geist-Spitals vor Fritzlar 1443 November 224. Priester zu Fritzlar 1452 Juni 65 und Inhaber dreier Altäre daselbst 14536, darunter des Hauptaltars in der Fritzlarer Johanneskirche am Friedhof, als dessen Wohltäter und Rektor er sich auf seinem Grabstein bezeichnet, gemäß dessen Umschrift er 1457 April 25 gestorben ist7.
Nachweise
Fußnoten
- Demandt, Fritzlarer Rechtsquellen Nr. 411 I. ↑
- Kopiar 3 Nr. 43. – Küch, Landgraf Ludwig I. (ZHG 43, 1909) S. 149 Anm. 5 rechnet ihn auf Grund der Gudensberger Rentmeisterrechnung von 1438/39 (Rechn. I, 59/8) zur landgräflichen Kanzlei. Das allerdings besagt der fragliche Eintrag zu 1439 Juni 26 (Bl. 17) nur bedingt: 2 beh. dem schr(iber) hern Johann Hollouche zu winkouffe, denn auch 1436 November 19 wird Hollauch nur Schreiber (zu Romrod) genannt. ↑
- v. Roques, Kaufunger UB Nr. 429. ↑
- Ebd. Nr. 430. ↑
- Demandt, Fritzlarer Rechtsquellen Nr. 485. ↑
- Ebd. Nr. 487. ↑
- Abb. des Grabsteins bei Th. Niederquell, Die Inschriften der Stadt Fritzlar (Die Deutschen Inschriften Bd. 14, 1974) S. 37. Der Text S. 36 mit dem Lesefehler Nolwich statt Holloich (vgl. HJL 25, 1975 S. 427). ↑
Quellen
Literatur
- Demandt, Der Personenstaat der Landgrafschaft Hessen im Mittelalter. Ein „Staatshandbuch“ Hessens vom Ende des 12. bis zum Anfang des 16. Jahrhunderts, Teil 1, Marburg 1981, S. 368, Nr. 1283
- Demandt (Bearb.), Quellen zur Rechtsgeschichte der Stadt Fritzlar im Mittelalter, Marburg 1939
- Gundlach, Die hessischen Zentralbehörden von 1247 bis 1604, Bd. 3: Dienerbuch, Marburg 1930, S. 105
- Küch, Eine Quelle zur Geschichte des Landgrafen Ludwig I., in: Zeitschrift des Vereins für Hessische Geschichte und Landeskunde 43 (1909), S. 145-277
- v. Roques, Urkundenbuch des Klosters Kaufungen in Hessen, Bd. 2, Kassel 1902
Nachnutzung
Rechtehinweise
Metadaten: Hessisches Institut für Landesgeschichte, CC BY-SA 4.0
Zitierweise
Empfohlene Zitierweise
„Hollauch, Johann“, in: Hessische Biografie <https://lagis.hessen.de/de/personen/hessische-biografie/alle-eintraege/20784_hollauch-johann> (aufgerufen am 23.04.2026)
Kurzform der URL für Druckwerke
https://lagis.hessen.de/resolve/de/bio/20784