Hessen, Wilhelm von
Andere Namen
Weitere Namen
Hessen, Wilhelm der Jüngste%von
Hessen, Wilhelm Junker%von
Familie
Vater
Hessen, Ludwig II. Landgraf von, * 7.9.1438, † Reichenbach 8.11.1471
Mutter
Holzheim, Margarethe von, Tochter des Sittich von Holzheim und der Margarethe Gaugrebe
Verwandte
- Hessen, Johann von <Bruder>, † 1531, belegt 8.3.1491, Diener, Knecht, Schultheiß, Amtmann, Rentmeister
- Hessen, Wilhelm von <Bruder>, † 13.2.1550 Melsungen, belegt 1489, Rentmeister, Kellner, Rat, Türhüter, Amtmann, Schreiber
Leben
Aus der Biografie
Biogramm bei Demandt, Personenstaat
Von Hessen, Wilhelm der Jüngste1, unebenbürtiger Sohn Landgraf Ludwigs II. und der Margarethe von Holzheim2. Erstmals mit seinem Beinamen „der Jüngste“ erwähnt 14833; identisch mit dem 1505 und 1506 genannten Junker Wilhelm von Hessen in Melsungen4, denn 1505 Dezember 8 quittiert Georg Stannckt als Vogt Wilhelms von Hessen des Jüngsten, für seinen Herren aus Gudensberg 9 MI. Frucht Gudensberger Maßes auf 6 Wagen aus Besse zu Melsungen erhalten zu haben5. Botenmeister zu Kassel 1508 Mai 256 und öfter bis in die Zeit der Regentschaft7. 1510 Juni 26 quittiert er dem Kammerschreiber über die 42 fl., die er gemäß den vorgelegten Rechnungen seines Botenmeisteramtes noch von Landgraf Wilhelm I. zu fordern hatte8. Seitdem verlautet nichts mehr über ihn.
Von Hessen, Wilhelm der Jüngste1, unebenbürtiger Sohn Landgraf Ludwigs II. und der Margarethe von Holzheim2. Erstmals mit seinem Beinamen „der Jüngste“ erwähnt 14833; identisch mit dem 1505 und 1506 genannten Junker Wilhelm von Hessen in Melsungen4, denn 1505 Dezember 8 quittiert Georg Stannckt als Vogt Wilhelms von Hessen des Jüngsten, für seinen Herren aus Gudensberg 9 MI. Frucht Gudensberger Maßes auf 6 Wagen aus Besse zu Melsungen erhalten zu haben5. Botenmeister zu Kassel 1508 Mai 256 und öfter bis in die Zeit der Regentschaft7. 1510 Juni 26 quittiert er dem Kammerschreiber über die 42 fl., die er gemäß den vorgelegten Rechnungen seines Botenmeisteramtes noch von Landgraf Wilhelm I. zu fordern hatte8. Seitdem verlautet nichts mehr über ihn.
Nachweise
Fußnoten
- Siehe Wilhelm d. J. von Hessen, Freiherr zur Landsburg Anm. 1. ↑
- Hierzu, Eckhardt, Margarethe von Hessen (HJL 20, 1970) S. 147 ff. und die dort genannte Literatur. ↑
- Knetsch, Beiträge (ZHG 40, 1907) S. 287. ↑
- Rechn. I, Gudensberg (62/4 Bl. 5, 15 und 62/5 Bl. 36). ↑
- Ebd. 62/10 Bel. ↑
- Rechn. I, Kassel Kammerschreiber (12a/3 Bel. eigenhändig): der Jüngste. ↑
- Ebd. 12a/4 Bel. und 12b/3 Bel.: der Jüngste. ↑
- Ebd. 12b/6 Bel.: der Jüngste. ↑
Quellen
Literatur
- Demandt, Der Personenstaat der Landgrafschaft Hessen im Mittelalter. Ein „Staatshandbuch“ Hessens vom Ende des 12. bis zum Anfang des 16. Jahrhunderts, Teil 1, Marburg 1981, S. 355, Nr. 1231
- Eckhardt, Margarethe von Hessen, in: Hessisches Jahrbuch für Landesgeschichte 20 (1970), S. 143-205
- Gundlach, Die hessischen Zentralbehörden von 1247 bis 1604, Bd. 3: Dienerbuch, Marburg 1930, S. 101
Nachnutzung
Rechtehinweise
Metadaten: Hessisches Institut für Landesgeschichte, CC BY-SA 4.0
Zitierweise
Empfohlene Zitierweise
„Hessen, Wilhelm von“, in: Hessische Biografie <https://lagis.hessen.de/de/personen/hessische-biografie/alle-eintraege/20722_hessen-wilhelm-von> (aufgerufen am 14.04.2026)
Kurzform der URL für Druckwerke
https://lagis.hessen.de/resolve/de/bio/20722