Hertingshausen, Hermann von
Familie
Vater
Hertingshausen, Friedrich von, belegt 22.4.1480–24.8.1501 Diener, Amtmann
Leben
Aus der Biografie
Biogramm bei Demandt, Personenstaat
Sohn Friedrichs1, findet sich 1411 in mainzischen Diensten als Landrichter (iudex provincialis)2, ist 1423 März Amtmann zu Schartenberg, Wolfhagen und Landau3, gleichwohl engster Parteigänger Erzbischof Konrads von Mainz im Kampf gegen Landgraf Ludwig I. von Hessen. Hermann sitzt 1425 auf der Naumburg und erhält damals 200 fl. vom Erzbischof4, der ihn 1426 April 21 zum Helfer mit 5 Gleven gegen den Landgrafen gewinnt, wenn es binnen dreier Jahre zum Krieg mit diesem kommt5. Hermann wird dann 1427 Januar 20 zum mainzischen Amtmann in Fritzlar bestellt (gegen 100 fl. jährlich, aber ohne Anspruch auf die Amtsgefälle und unter Vorbehalt jederzeitiger Abberufung)6 und erhält 1427 Mai 30 zusammen mit den anderen mainzischen Amtleuten in Hessen von Erzbischof Konrad den Auftrag, die [bereits] in Hessen liegenden mainzischen Bundesgenossen und Reiter [zum Krieg gegen Landgraf Ludwig] zu versorgen7.
Sohn Friedrichs1, findet sich 1411 in mainzischen Diensten als Landrichter (iudex provincialis)2, ist 1423 März Amtmann zu Schartenberg, Wolfhagen und Landau3, gleichwohl engster Parteigänger Erzbischof Konrads von Mainz im Kampf gegen Landgraf Ludwig I. von Hessen. Hermann sitzt 1425 auf der Naumburg und erhält damals 200 fl. vom Erzbischof4, der ihn 1426 April 21 zum Helfer mit 5 Gleven gegen den Landgrafen gewinnt, wenn es binnen dreier Jahre zum Krieg mit diesem kommt5. Hermann wird dann 1427 Januar 20 zum mainzischen Amtmann in Fritzlar bestellt (gegen 100 fl. jährlich, aber ohne Anspruch auf die Amtsgefälle und unter Vorbehalt jederzeitiger Abberufung)6 und erhält 1427 Mai 30 zusammen mit den anderen mainzischen Amtleuten in Hessen von Erzbischof Konrad den Auftrag, die [bereits] in Hessen liegenden mainzischen Bundesgenossen und Reiter [zum Krieg gegen Landgraf Ludwig] zu versorgen7.
Nachweise
Fußnoten
- Urkk., Gen.-Rep. Balhorn. Siehe auch unter Friedrich von Hertingshausen. ↑
- Landau, Ritterburgen II S. 231. ↑
- StadtA. Mühlhausen Kopiar W 1/4, 211 (Gundlach). ↑
- Demandt, Fritzlarer Rechtsquellen Nr. 411 III. ↑
- StA. Würzburg MIB 17 fol. 340 und 21 fol. 459. ↑
- Demandt, Fritzlarer Rechtsquellen Nr. 418. ↑
- Ebd. Nr. 419. ↑
Literatur
- Demandt, Der Personenstaat der Landgrafschaft Hessen im Mittelalter. Ein „Staatshandbuch“ Hessens vom Ende des 12. bis zum Anfang des 16. Jahrhunderts, Teil 1, Marburg 1981, S. 349, Nr. 1215
- Demandt (Bearb.), Quellen zur Rechtsgeschichte der Stadt Fritzlar im Mittelalter, Marburg 1939
- Landau, Die hessischen Ritterburgen und ihre Besitzer, Bd. 2, Kassel 1833
Nachnutzung
Rechtehinweise
Metadaten: Hessisches Institut für Landesgeschichte, CC BY-SA 4.0
Zitierweise
Empfohlene Zitierweise
„Hertingshausen, Hermann von“, in: Hessische Biografie <https://lagis.hessen.de/de/personen/hessische-biografie/alle-eintraege/20706_hertingshausen-hermann-von> (aufgerufen am 12.04.2026)
Kurzform der URL für Druckwerke
https://lagis.hessen.de/resolve/de/bio/20706