Hartmann
belegt seit
7.11.1303 belegt bis
9.9.1353 Beruf
Kaplan, Rentmeister, Pfarrer, Schreiber GND-Explorer
1394029683Wirken
Lebensorte
Marburg; Homberg (Ohm); Maulbach
Leben
Aus der Biografie
Biogramm bei Demandt, Personenstaat
Landgräflicher Kaplan 1303 November 71, Zeuge in mehreren landgräflichen Urkunden von 1304 August 152. Er übt, ohne eine solche Amtsbezeichnung zu führen, 1316 die Geschäfte eines landgräflichen Rentmeisters in Marburg aus3. Wohl identisch mit dem 1328 Mai 2 genannten gleichnamigen ehemaligen (aber noch lebenden) Pfarrer der landgräflichen Patronatspfarrei Homberg/O.4 und dem 1329 August 25 bezeugten Pfarrer Hartmann der landgräflichen Patronatspfarrei Maulbach5 und mit Hartmann dem Schreiber 1331 Dezember 136 und Hartmann, Kaplan der St. Georgskapelle auf dem Marburger Schloß 1331 August 137, 1338 April 4 und 1353 März 28. So wird er auch im Nekrolog des Marburger Deutschordenshauses unter September 9 verzeichnet9.
Landgräflicher Kaplan 1303 November 71, Zeuge in mehreren landgräflichen Urkunden von 1304 August 152. Er übt, ohne eine solche Amtsbezeichnung zu führen, 1316 die Geschäfte eines landgräflichen Rentmeisters in Marburg aus3. Wohl identisch mit dem 1328 Mai 2 genannten gleichnamigen ehemaligen (aber noch lebenden) Pfarrer der landgräflichen Patronatspfarrei Homberg/O.4 und dem 1329 August 25 bezeugten Pfarrer Hartmann der landgräflichen Patronatspfarrei Maulbach5 und mit Hartmann dem Schreiber 1331 Dezember 136 und Hartmann, Kaplan der St. Georgskapelle auf dem Marburger Schloß 1331 August 137, 1338 April 4 und 1353 März 28. So wird er auch im Nekrolog des Marburger Deutschordenshauses unter September 9 verzeichnet9.
Nachweise
Fußnoten
- Schultze, Kasseler Klöster Nr. 45. ↑
- Grotefend-Rosenfeld LR Nrr. 439–445. ↑
- Küch, Salbücher (ZHG 39, 1905) S. 156, 162. Hier werden auch seine Gehilfen (famuli) genannt. ↑
- Kopiar 15 Nr. 47. – Druck: Kuchenbecker, Anal. Hass. I S. 77. ↑
- Wyß, DO-UB II Nr. 533. ↑
- Schunder, Oberhessische Klöster I Nr. 135 (im Register fälschlich unter: Schreiber, Hartmann, Edelknecht eingeordnet). Vgl. dazu auch Küch a. a. O. ↑
- Wyß, DO-UB II Nr. 555. ↑
- Urkk., Marburg, Schloßkapelle. ↑
- Wyß, DO-UB III S. 252. ↑
Quellen
Literatur
- Demandt, Der Personenstaat der Landgrafschaft Hessen im Mittelalter. Ein „Staatshandbuch“ Hessens vom Ende des 12. bis zum Anfang des 16. Jahrhunderts, Teil 1, Marburg 1981, S. 301, Nr. 1021.
- Schunder, Die oberhessischen Klöster I, Marburg 1961
- Gundlach, Die hessischen Zentralbehörden von 1247 bis 1604, Bd. 3: Dienerbuch, Marburg 1930, S. 88
- Grotefend/Rosenfeld, Regesten der Landgrafen von Hessen, Bd. 1: 1247–1328, Marburg 1929
- Schultze, Klöster, Stifter und Hospitäler der Stadt Kassel und Kloster Weißenstein, Marburg 1913
- Küch, Die ältesten Salbücher des Amtes Marburg, in: Zeitschrift des Vereins für Hessische Geschichte und Landeskunde 39 (1905), S. 145-258
- Wyß, Hessisches Urkundenbuch, Abt. 1; Urkundenbuch der Deutschordens-Ballei Hessen, Bd. 2: 1300–1359, Leipzig 1884
- Wyß, Hessisches Urkundenbuch, Abt. 1, Urkundenbuch der Deutschordens-Ballei Hessen, Bd. 3: 1360–1399, Leipzig 1899
- Kuchenbecker, Analecta Hassiaca I, Marburg 1728
Nachnutzung
Rechtehinweise
Metadaten: Hessisches Institut für Landesgeschichte, CC BY-SA 4.0
Zitierweise
Empfohlene Zitierweise
„Hartmann“, in: Hessische Biografie <https://lagis.hessen.de/de/personen/hessische-biografie/alle-eintraege/20495_hartmann> (aufgerufen am 18.04.2026)
Kurzform der URL für Druckwerke
https://lagis.hessen.de/resolve/de/bio/20495