Hanstein, Werner von
belegt seit
1461 gestorben
[unbekannt] Lübeck Beruf
Ritter, Diener, Bürge, Rat, Marschall, Hauptmann GND-Explorer
141914726Familie
Partner
Solms, Katharina von
Verwandte
- Hanstein, Christian von <Sohn>
- Hanstein, Thiele von <Sohn>
- Hanstein, Werner von <Sohn>
Leben
Aus der Biografie
Biogramm bei Demandt, Personenstaat
Ritter1, begleitet 1461 Herzog Wilhelm von Sachsen ins Hl. Land2, im Dienst Landgraf Ludwigs II. 1464 August3 und Bürge in dessen Vertrag mit Bischof Simon von Paderborn von 1466 Juli 194. Heimlicher Landgraf Ludwigs II. 1469 Oktober 10 und bis zu diesem Tage Pfandinhaber des Schlosses Wanfried für 1089 fl., die Johann und Herting von Eschwege übernehmen5. Marschall Landgraf Ludwigs 1471 September 86, Pfandinhaber des Schlosses Ziegenberg bis 14727; zuletzt Hauptmann der Stadt Lübeck8. Seine Witwe Katharina von Solms und ihre Söhne Christian, Thiele und Werner von Hanstein werden 1494 April 7 genannt9.
Ritter1, begleitet 1461 Herzog Wilhelm von Sachsen ins Hl. Land2, im Dienst Landgraf Ludwigs II. 1464 August3 und Bürge in dessen Vertrag mit Bischof Simon von Paderborn von 1466 Juli 194. Heimlicher Landgraf Ludwigs II. 1469 Oktober 10 und bis zu diesem Tage Pfandinhaber des Schlosses Wanfried für 1089 fl., die Johann und Herting von Eschwege übernehmen5. Marschall Landgraf Ludwigs 1471 September 86, Pfandinhaber des Schlosses Ziegenberg bis 14727; zuletzt Hauptmann der Stadt Lübeck8. Seine Witwe Katharina von Solms und ihre Söhne Christian, Thiele und Werner von Hanstein werden 1494 April 7 genannt9.
Nachweise
Fußnoten
- Vgl. Landau, Ritterburgen I S. 61 ff., der sein Raubritterleben ausführlich schildert. ↑
- Röhricht, die Deutschen im Hl. Lande S. 129. ↑
- Rechn. I, Trendelburg (107/9 Bl. 14v.). Nach Landau erfreute er sich bei Landgraf Ludwig eines bedeutenden Ansehens und einer dementsprechenden Feindschaft bei Hans von Dörnberg. ↑
- Gundlach zitiert Schminckes Diplomatarium Bd. 9 Bl. 144 ff. ↑
- Gundlach III S. 86 beruft sich auf die Allendorfer Schultheißenrechnung. ↑
- Urkundl. Gesch. des Geschlechts von Hanstein I UB 269. ↑
- S. Nr. 239. ↑
- Landau a. a. O. S. 73; danach ist er in Lübeck gestorben und begraben. ↑
- Kopiar 6 Nr. 1/21. ↑
Quellen
Literatur
- Demandt, Der Personenstaat der Landgrafschaft Hessen im Mittelalter. Ein „Staatshandbuch“ Hessens vom Ende des 12. bis zum Anfang des 16. Jahrhunderts, Teil 1, Marburg 1981, S. 297, Nr. 1004
- Carl Philipp Emil von Hanstein, Urkundliche Geschichte des Geschlechts der von Hanstein in dem Eichsfeld in Preußen (Provinz Sachsen), Bd. 1, Cassel 1856
- Landau, Die hessischen Ritterburgen und ihre Besitzer, Bd. 1, Kassel 1832
- Gundlach, Die hessischen Zentralbehörden von 1247 bis 1604, Bd. 3: Dienerbuch, Marburg 1930, S. 86
- Röhricht, Die Deutschen im Heiligen Lande, Innsbruck 1894
Nachnutzung
Rechtehinweise
Metadaten: Hessisches Institut für Landesgeschichte, CC BY-SA 4.0
Zitierweise
Empfohlene Zitierweise
„Hanstein, Werner von“, in: Hessische Biografie <https://lagis.hessen.de/de/personen/hessische-biografie/alle-eintraege/20464_hanstein-werner-von> (aufgerufen am 22.04.2026)
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